Inhaltsverzeichnis
Der Methodenteil deiner Hausarbeit erklärt, wie du bei deiner Untersuchung vorgegangen bist. Hier bekommst du eine klare Struktur, konkrete Beispiele für verschiedene Fächer und Formulierungen zum direkten Übernehmen.
- Methodenteil Hausarbeit in vier Schritten: 1. Methode benennen, 2. Vorgehen und Kriterien beschreiben, 3. Material vorstellen, 4. Grenzen reflektieren.
- Typische Position: Nach Einleitung und theoretischem Hintergrund, vor der Analyse – oder als Unterabschnitt der Einleitung/des Theorieteils.
- Richtwert: 0,5 bis 1 Seite (variabel; entscheidend ist die Nachvollziehbarkeit).
Was ist der Methodenteil?
Der Methodenteil ist der Abschnitt deiner Hausarbeit, in dem du dein Vorgehen erklärst. Du beschreibst Methode, Vorgehen, Kriterien, Material und Grenzen.
In einer Hausarbeit geht es selten um große empirische Studien. Häufiger analysierst du Texte, vergleichst Positionen oder wertest Quellen systematisch aus. Auch dieses Vorgehen verdient einen eigenen Abschnitt mit klaren Kriterien.
Typische Position: Der Methodenteil steht meist nach der Einleitung und dem theoretischen Hintergrund, aber vor der Analyse. Je nach Fach oder Leitfaden kann er auch als Unterabschnitt der Einleitung oder des Theorieteils stehen.
Methodenteil vs. Methodik
Die Begriffe Methodenteil und Methodik werden oft synonym verwendet, meinen aber leicht unterschiedliche Dinge. Die Methodik bezeichnet das gewählte Verfahren selbst, also welchen Ansatz du anwendest (qualitative Inhaltsanalyse, systematischer Vergleich, hermeneutische Interpretation). Der Methodenteil ist der konkrete Textabschnitt, in dem du dieses Verfahren beschreibst.
Bei der Kapitelüberschrift hast du Spielraum: „Methodik", „Methodisches Vorgehen" oder „Methode" sind alle üblich. „Methodik" betont eher den theoretischen Rahmen, „Methodisches Vorgehen" stellt den Prozess in den Vordergrund. In geisteswissenschaftlichen Hausarbeiten ist auch ein Unterabschnitt in der Einleitung akzeptiert.
Die Vorgaben variieren je nach Fach und Seminar. In empirischen Fächern wie Psychologie oder Soziologie ist ein eigenständiges Methodenkapitel Standard. In Literaturwissenschaft oder Geschichte genügt oft ein kürzerer Abschnitt. Daumenregel: Wenn du unsicher bist, ist „Methodisches Vorgehen" die sicherste Überschrift, weil sie in den meisten Fächern akzeptiert wird. Prüfe aber immer die Leitfäden deines Fachs oder frag deine Dozentin direkt.
Aufbau des Methodenteils in vier Schritten
Der Aufbau des Methodenteils folgt einer bewährten Struktur in vier Schritten. Die Reihenfolge Methode, Vorgehen mit Kriterien, Material, Grenzen führt Lesende logisch durch dein methodisches Konzept.
Du nennst die Methode, die du anwendest, und ordnest sie kurz ein.
- Beispiel Textanalyse: „Diese Arbeit nutzt die qualitative Inhaltsanalyse, um zentrale Argumentationsmuster herauszuarbeiten."
- Beispiel Vergleich: „Die Untersuchung folgt einem systematischen Vergleich nach festgelegten Kriterien."
Stolperstelle: Keine Methode benennen. Auch „Literaturanalyse" oder „Quellenvergleich" sind Methoden, die du explizit nennen solltest.
Du erklärst dein Vorgehen und nennst die Kriterien, nach denen du analysierst oder vergleichst.
- Beispiel Analyse: „Zunächst werden die relevanten Textstellen identifiziert. Anschließend werden sie nach drei Kategorien geordnet: Argumentation, Rhetorik und Zielgruppenansprache."
- Beispiel Vergleich: „Die Positionen werden anhand von drei Kriterien verglichen: Argumentation, Quellennutzung und Schlussfolgerungen."
Stolperstelle: Kriterien nicht nennen. Ohne Kategorien oder Vergleichspunkte wirkt dein Vorgehen willkürlich.
Du beschreibst, welches Material du untersuchst und warum du es ausgewählt hast.
- Beispiel: „Die Analyse stützt sich auf drei ausgewählte Reden aus den Jahren 2020 bis 2023. Die Auswahl erfolgte nach dem Kriterium der öffentlichen Reichweite."
- Bei Literaturarbeit: „Die Untersuchung basiert auf sechs Fachartikeln, die über die Datenbank JSTOR recherchiert wurden."
Stolperstelle: Auswahl nicht begründen. Erkläre kurz, warum genau diese Quellen oder Texte.
Du benennst kurz mögliche Einschränkungen deines Vorgehens.
- Beispiel: „Die begrenzte Auswahl von drei Reden erlaubt keine verallgemeinernden Aussagen, ermöglicht aber eine vertiefte Analyse der Argumentationsmuster."
- Alternativ: „Der Fokus auf deutschsprachige Quellen schließt internationale Perspektiven aus."
Stolperstelle: Zu selbstkritisch werden. Ein Satz zur Einordnung reicht, du musst dein Vorgehen nicht rechtfertigen.
- Schritt 1 – Methode benennen: „Diese Arbeit nutzt [Methode], weil [Grund]."
- Schritt 2 – Vorgehen und Kriterien beschreiben: „Zunächst... Anschließend... Die Analyse erfolgt anhand von [Kategorien]."
- Schritt 3 – Material vorstellen: „Untersucht werden [Anzahl] [Quellen/Texte] aus [Zeitraum], ausgewählt nach [Kriterium]."
- Schritt 4 – Grenzen reflektieren: „Die begrenzte [Auswahl/Zeitraum] erlaubt keine [X], ermöglicht aber [Y]."
Methodenteil Hausarbeit: Beispiele
Hier siehst du zwei konkrete Beispiele für verschiedene Fächer. Beide Beispiele enthalten alle vier Schritte: Methode, Vorgehen mit Kriterien, Material und Grenzen.
Die vorliegende Arbeit nutzt die qualitative Textanalyse, um die Darstellung von Einsamkeit in Franz Kafkas „Die Verwandlung" zu untersuchen. Der Fokus liegt auf der Analyse von Raumdarstellung und Dialogstruktur als Indikatoren für soziale Isolation. Als Primärquelle dient die Erzählung in der Ausgabe des Fischer Verlags (2018). Ergänzend werden drei Forschungsbeiträge herangezogen, die unterschiedliche Interpretationsansätze repräsentieren. Die Beschränkung auf einen einzelnen Text ermöglicht eine detaillierte Analyse, schließt jedoch Vergleiche mit anderen Werken Kafkas aus.
Diese Arbeit vergleicht systematisch die Klimapolitik zweier europäischer Länder anhand von drei Kriterien: Reduktionsziele, Maßnahmenkatalog und Umsetzungsstand. Die Analyse basiert auf offiziellen Regierungsdokumenten und Berichten der Europäischen Umweltagentur aus dem Zeitraum 2019 bis 2023. Die Auswahl der Länder erfolgte nach dem Kriterium vergleichbarer Wirtschaftsstruktur bei unterschiedlicher politischer Ausrichtung. Der begrenzte Untersuchungszeitraum erfasst nicht die langfristige Entwicklung, erlaubt aber einen aktuellen Standortvergleich.
Beide Beispiele haben etwa 80 bis 100 Wörter. Das ist ein guter Richtwert für eine Hausarbeit von 12 bis 15 Seiten. Bei umfangreicheren Arbeiten oder komplexeren Methoden kann der Abschnitt entsprechend länger ausfallen.
Die Vorgaben variieren je nach Fach und Dozent. Auch die Formatierung (Zeilenabstand, Schriftgröße) beeinflusst, wie viel Text auf eine Seite passt. Entscheidend ist nicht die Wortzahl, sondern dass dein Vorgehen nachvollziehbar ist.
Methodenteil bei Literaturarbeit
Viele Hausarbeiten basieren auf einer Literaturarbeit oder systematischen Literaturrecherche. Auch hier brauchst du einen Methodenteil, der erklärt, wie du deine Quellen gefunden und ausgewählt hast.
Bei Literaturarbeiten gehören folgende Punkte in den Methodenteil: Datenbanken (JSTOR, Google Scholar), Suchbegriffe oder Suchstrings, Zeitraum der Recherche, Ein- und Ausschlusskriterien (Sprache, Erscheinungsjahr) und Auswahlprozess (Treffer, ausgewählte Quellen). Halte deine Suchstrings und Filter schriftlich fest, damit der Prozess nachvollziehbar und bei Rückfragen prüfbar bleibt.
Die Untersuchung basiert auf einer systematischen Literaturrecherche in den Datenbanken JSTOR und Google Scholar. Gesucht wurde mit den Begriffen „Klimakommunikation", „Framing" und „politische Rhetorik" im Zeitraum Januar bis März 2025. Eingeschlossen wurden deutschsprachige Fachaufsätze und Monografien ab 2015. Ausgeschlossen wurden journalistische Beiträge und graue Literatur. Die Suche ergab 47 Treffer, von denen nach Sichtung der Abstracts 12 Quellen für die Analyse ausgewählt wurden. Die Auswahl erfolgte nach dem Kriterium der thematischen Passung zur Forschungsfrage. Die Beschränkung auf deutschsprachige Literatur schließt internationale Perspektiven aus, ermöglicht aber eine vertiefte Analyse der nationalen Debatte.
„Die Untersuchung basiert auf einer Literaturrecherche in [Datenbanken]. Gesucht wurde mit [Suchbegriffen] im Zeitraum [Monat/Jahr]. Eingeschlossen wurden [Kriterien]. Ausgeschlossen wurden [Kriterien]. Die Suche ergab [Anzahl] Treffer, von denen [Anzahl] ausgewählt wurden. Die Beschränkung auf [X] schließt [Y] aus, ermöglicht aber [Z]."
Empirischer Methodenteil
Wenn du eigene Daten erhebst, etwa durch eine Umfrage, Interviews oder ein Experiment, braucht dein Methodenteil zusätzliche Details. Lesende müssen einschätzen können, wie belastbar deine Ergebnisse sind.
Die vier Schritte bleiben das Grundgerüst, werden aber detaillierter. Schritt 1 (Methode) nennt zusätzlich dein Instrument (Fragebogen, Leitfaden). Schritt 2 (Vorgehen) umfasst Durchführung, Auswertung und Ethik (Einwilligung, Anonymisierung).
Schritt 3 (Material) beschreibt deine Stichprobe (Anzahl, Rekrutierung). Schritt 4 reflektiert die Grenzen deiner Ergebnisse.
Die Untersuchung basiert auf leitfadengestützten Interviews mit fünf Studierenden, die im Sommersemester 2025 an einer deutschen Hochschule eingeschrieben waren. Die Rekrutierung erfolgte über einen Aushang im Fachbereich. Die Interviews dauerten zwischen 25 und 40 Minuten und wurden per Audio aufgezeichnet. Die Auswertung folgte der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring: Die Transkripte wurden zunächst paraphrasiert, dann in Kategorien gebündelt und auf wiederkehrende Muster untersucht. Alle Teilnehmenden wurden über den Zweck der Erhebung informiert und haben schriftlich zugestimmt. Die Daten wurden anonymisiert verarbeitet. Die geringe Stichprobengröße erlaubt keine verallgemeinernden Aussagen, ermöglicht aber einen vertieften Einblick in individuelle Perspektiven.
„Die Untersuchung basiert auf [Instrument] mit [Anzahl] [Teilnehmenden]. Die Rekrutierung erfolgte über [Kanal]. Die [Interviews/Befragungen] wurden im [Zeitraum] durchgeführt. Die Auswertung folgte [Methode]. Alle Teilnehmenden wurden informiert und haben zugestimmt. Die begrenzte [Stichprobe] erlaubt [keine X], ermöglicht aber [Y]."
Bei einer Umfrage beschreibst du stattdessen den Fragebogen (Anzahl Items, Skalen), bei einem Experiment den Versuchsaufbau und die Kontrollbedingungen.
Wie detailliert muss der Methodenteil sein?
Dein Methodenteil ist detailliert genug, wenn du alle vier Schritte abgedeckt hast und die zentralen Entscheidungen erkennbar sind. Du musst nicht jeden Handgriff beschreiben, aber Methode, Kriterien, Material und Grenzen müssen genannt sein.
Drei Prüffragen: Ist die Methode explizit benannt? Sind die Analyse- oder Vergleichskategorien genannt? Ist der Auswahlprozess für das Material dokumentiert?
Zu vage: „Es werden mehrere Reden analysiert und verglichen."
Ausreichend konkret: „Die Analyse umfasst drei Reden aus den Jahren 2020 bis 2023, ausgewählt nach dem Kriterium der medialen Reichweite. Der Vergleich erfolgt anhand von drei Kategorien: Argumentationsstruktur, verwendete Metaphern und Zielgruppenansprache."
Zeitformen im Methodenteil
Die richtige Zeitform sorgt für einen klaren wissenschaftlichen Schreibstil. Im Methodenteil gelten unterschiedliche Regeln je nach Aussagetyp.
Präsens nutzt du für allgemeine Aussagen zur Methode und zur Struktur deiner Arbeit: „Diese Arbeit nutzt die qualitative Inhaltsanalyse." „Die Untersuchung folgt einem systematischen Vergleich." Das Präsens signalisiert, dass diese Aussagen für die gesamte Arbeit gelten.
Präteritum oder Passiv verwendest du für dein konkretes Vorgehen, also für Schritte, die du bereits durchgeführt hast: „Es wurden fünf Interviews geführt." „Die Auswahl erfolgte nach dem Kriterium der Verfügbarkeit." „Die Transkripte wurden anschließend kodiert."
Wichtig: Wechsle innerhalb eines Absatzes nicht zwischen den Zeitformen. Wenn du mit Präsens beginnst („Die Analyse basiert auf..."), bleibe im Präsens. Wenn du mit Präteritum/Passiv beschreibst („Die Daten wurden erhoben..."), führe das konsequent fort.
- Präsens (Methode, Material, Struktur):
„Diese Arbeit nutzt die qualitative Inhaltsanalyse. Als Grundlage dienen drei Reden aus dem Zeitraum 2020 bis 2023. Die Analyse erfolgt anhand von drei Kategorien." - Präteritum/Passiv (Durchführung, Auswertung):
„Die Interviews wurden im März 2025 durchgeführt. Die Transkripte wurden anschließend kodiert. Die Auswahl erfolgte nach dem Kriterium der thematischen Passung."
Typische Fehler vermeiden
Methode nicht benennen: Ein häufiger Fehler ist, direkt ins Vorgehen einzusteigen, ohne die Methode zu benennen. Auch wenn du „nur" Texte analysierst, solltest du das als Methode kennzeichnen: qualitative Textanalyse, hermeneutische Interpretation, systematischer Literaturvergleich.
Bereits im Methodenteil analysieren: Der Methodenteil beschreibt, wie du vorgehst, nicht was du herausfindest. Wenn du merkst, dass du inhaltliche Ergebnisse nennst, gehört das in den Hauptteil oder das Argumentationsteil.
Auswahl nicht begründen: Wenn du bestimmte Texte, Quellen oder Zeiträume auswählst, erkläre kurz warum. „Drei Reden" klingt willkürlich, „drei Reden, ausgewählt nach dem Kriterium der öffentlichen Reichweite" wirkt durchdacht.
Methodenteil vergessen: Manche Hausarbeiten springen direkt von der Einleitung zur Analyse. Das funktioniert bei sehr kurzen Arbeiten, wirkt bei längeren aber unprofessionell. Ein kurzer Methodenabsatz zeigt, dass du dein Vorgehen reflektiert hast.
Nächster Schritt
Dein Methodenteil ist fertig, wenn alle vier Schritte abgedeckt sind: Methode, Vorgehen mit Kriterien, Material und Grenzen. Jetzt folgt der Hauptteil, in dem du die beschriebene Methode anwendest. Halte dich an das, was du angekündigt hast: Wenn du drei Vergleichskriterien genannt hast, behandle im Hauptteil auch genau diese drei.
Vor der Abgabe: Lies den Methodenteil noch einmal, nachdem du die Analyse geschrieben hast. Manchmal verschiebt sich der Fokus während des Schreibens. Passe den Methodenteil an, damit er zum tatsächlichen Inhalt passt. Am Ende steht das Fazit, in dem du deine Ergebnisse zusammenfasst. Was du methodisch ankündigst, muss dort eingelöst werden.
Sobald alle Inhalte stehen, lohnt sich eine letzte Korrektur. Ein frischer Blick auf den Methodenteil zeigt oft kleine Unstimmigkeiten zwischen Ankündigung und tatsächlichem Vorgehen. Danach geht es an den Druck: Bei BachelorHero kannst du deine Hausarbeit online konfigurieren. Die Spiralbindung und das Softcover eignen sich besonders für Hausarbeiten.
Häufig gestellte Fragen
Wo steht der Methodenteil in der Hausarbeit?
Typischerweise nach der Einleitung und dem theoretischen Hintergrund, aber vor der Analyse. Je nach Fach kann er auch als Unterabschnitt der Einleitung oder des Theorieteils stehen. In empirischen Fächern ist ein eigenständiges Kapitel üblich, in Geisteswissenschaften oft ein kürzerer Abschnitt. Prüfe die Vorgaben deines Seminars.
Was gehört in den Methodenteil bei einer Umfrage oder Interviews?
Bei empirischen Methoden nennst du Stichprobe (Anzahl, Rekrutierung), Erhebungsinstrument (Fragebogen, Leitfaden), Durchführung (Zeitraum, Setting), Auswertung (Kodierung, Software) und kurz Ethik/Anonymisierung. So können Lesende dein Vorgehen einordnen und die Ergebnisse bewerten.
Welche Zeitform verwende ich im Methodenteil?
Für allgemeine Aussagen zur Methode nutzt du Präsens („Diese Arbeit nutzt..."). Für dein konkretes Vorgehen ist Präteritum oder Passiv üblich („Es wurden fünf Interviews geführt"). Wichtig: Innerhalb eines Absatzes nicht zwischen den Zeitformen wechseln.
Welche Kriterien oder Kategorien muss ich nennen?
Nenne alle Kriterien, nach denen du analysierst, vergleichst oder auswählst. Wenn du etwa drei Reden vergleichst, erkläre die Vergleichskriterien (z. B. Argumentation, Rhetorik, Zielgruppe). Ohne diese Information wirkt dein Vorgehen willkürlich.
Wie gehe ich damit um, wenn sich die Methode beim Schreiben ändert?
Das ist normal. Schreibe den Methodenteil am Ende noch einmal gegen und passe ihn an das tatsächliche Vorgehen an. Der Methodenteil beschreibt, was du gemacht hast, nicht was du ursprünglich geplant hattest.
Soll ich „Methodik" oder „Methodenteil" als Überschrift verwenden?
Beides ist möglich und hängt von den Vorgaben deines Seminars ab. „Methodik" betont das gewählte Verfahren, „Methodisches Vorgehen" den Prozess. Viele Dozentinnen und Dozenten akzeptieren beide Varianten. Prüfe die Leitfäden deines Fachs oder frag direkt nach.
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