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Formatierung der Facharbeit: Schrift, Ränder, Zeilenabstand und Layout

Formatierung der Facharbeit: Schrift, Ränder, Zeilenabstand und Layout | BachelorHero

Inhaltsverzeichnis

Die Formatierung deiner Facharbeit umfasst Schriftart, Schriftgröße, Seitenränder, Zeilenabstand und Layout. Hier findest du alle Standardwerte auf einen Blick, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Word und eine Checkliste vor der Abgabe. So stellst du sicher, dass deine Arbeit professionell aussieht und den Vorgaben entspricht.

Auf einen Blick

Übliche Standardwerte: Times New Roman 12 pt (oder Arial 11 pt), Zeilenabstand 1,5-fach, Seitenränder links 2,5 cm / rechts 2 cm, Blocksatz oder Flattersatz.

Wichtig: Diese Werte können je nach Schule variieren. Alle Details findest du im Schnellcheck unten.

Schnellcheck: Standardwerte ohne Leitfaden

Die Formatierung entscheidet mit darüber, wie professionell deine Facharbeit wirkt. Wenn deine Schule einen Leitfaden mit konkreten Angaben hat, gelten dessen Werte. Falls nicht, nutze diese Standardwerte als sichere Ausgangsbasis.

Standardwerte für die Facharbeit

Schrift: Times New Roman 12 pt oder Arial 11 pt

Seitenränder: Links 2,5 cm, rechts 2 cm, oben und unten je 2 cm

Zeilenabstand: 1,5-fach im Fließtext, einfach in Fußnoten und Blockzitaten

Ausrichtung: Blocksatz oder Flattersatz (bei Blocksatz: Silbentrennung aktivieren)

Fußnoten: 10 pt (manche Schulen: 11 pt)

Überschriften: 14 pt fett (Ebene 1), 12 pt fett (Ebene 2)

Seitenzahlen: Deckblatt ohne Zahl (ob mitgezählt wird, variiert)

Häufige Abweichungen betreffen vor allem drei Punkte: Manche Schulen fordern links 3 cm als Korrekturrand statt 2,5 cm. Bei den Seitenzahlen verlangen einige Schulen römische Ziffern für Verzeichnisse und arabische Zahlen erst ab dem Haupttext. Fußnoten sind meist 10 pt, manche Schulen erlauben auch 11 pt. Wenn du unsicher bist, frag deine Lehrkraft nach den Erwartungen.

Schriftart und Schriftgröße

Schriftart und Schriftgröße für die Facharbeit: Times New Roman und Arial im Vergleich | BachelorHero

Für Facharbeiten sind Times New Roman und Arial die gängigsten Schriftarten. Times New Roman ist eine Serifenschrift mit kleinen Strichen an den Buchstabenenden, die als klassisch und akademisch gilt. Arial ist eine serifenlose Schrift, die modern und klar wirkt. Beide Schriftarten sind gut lesbar und werden von den meisten Schulen akzeptiert.

Die Schriftgröße beträgt im Fließtext üblicherweise 12 Punkt (bei Arial oft 11 Punkt). Bei dieser Größe ist der Text gut lesbar, ohne unnötig viel Platz zu verbrauchen. Fußnoten sind meist 10 Punkt, Überschriften je nach Ebene 12 bis 16 Punkt.

Manche Schulen erlauben auch Calibri oder andere moderne Schriftarten. Wenn dein Leitfaden keine Schriftart nennt, bist du mit Times New Roman oder Arial auf der sicheren Seite. Wechsle innerhalb der Arbeit nicht zwischen verschiedenen Schriftarten, sondern nutze durchgängig dieselbe.

Schriftart-Übersicht

Times New Roman 12 pt: Klassisch, akademisch, Serifenschrift. Wirkt traditionell und seriös. Häufige Wahl an vielen Schulen.

Arial 11 pt: Modern, klar, serifenlos. Wirkt sachlich und übersichtlich. Bei Arial wird oft 11 pt empfohlen, da die Schrift etwas größer wirkt als Times New Roman.

Fußnoten: Meist 10 pt (manche Schulen: 11 pt), in derselben Schriftart wie der Fließtext.

Seitenränder richtig einstellen

Die Seitenränder geben deiner Arbeit Struktur und lassen Platz für Korrekturen und Bindung. Der linke Rand ist meist breiter als der rechte, damit deine Lehrkraft dort Anmerkungen notieren kann. Bei gebundenen Arbeiten sorgt der breitere linke Rand außerdem dafür, dass Text nicht in der Bindung verschwindet.

Seitenränder in der Facharbeit: Standardwerte und Bindungsrand | BachelorHero

Als Standardwerte gelten: links 2,5 cm, rechts 2 cm, oben 2 cm, unten 2 cm. Manche Schulen fordern links sogar 3 cm als Korrekturrand oder nennen abweichende Werte. Prüfe deinen Leitfaden und stelle die Ränder einmal zu Beginn ein. So musst du später nichts mehr anpassen.

Seitenränder-Standardwerte
Links

2,5 cm (manche Schulen: 3 cm)

Rechts

2 cm

Oben

2 cm (bei Kopfzeile: 1,5 cm)

Unten

2 cm

Das Seitenformat ist bei Facharbeiten immer DIN A4 (21 × 29,7 cm) im Hochformat. Kopf- und Fußzeilen sind optional: Falls du sie nutzt (etwa für Seitenzahlen oder Kapiteltitel), stelle den Abstand vom Seitenrand auf etwa 1,25 cm ein. In Word findest du diese Einstellung unter Layout → Seitenränder → Benutzerdefinierte Seitenränder im Bereich „Von Kante". Die Kopf-/Fußzeile selbst liegt dann innerhalb des oberen oder unteren Rands.

Zeilenabstand und Absatzformatierung

Zeilenabstand und Absatzformatierung für die Facharbeit: 1,5-fach im Fließtext | BachelorHero

Der Zeilenabstand bestimmt, wie viel Platz zwischen den Zeilen liegt. Für Facharbeiten ist 1,5-facher Zeilenabstand der Standard. Dieser Abstand sorgt für gute Lesbarkeit und lässt Raum für handschriftliche Anmerkungen zwischen den Zeilen.

Fußnoten und längere Zitate werden oft mit einfachem Zeilenabstand formatiert. Das spart Platz und hebt diese Textteile optisch vom Fließtext ab. In Word kannst du für Fußnoten eine eigene Formatvorlage nutzen.

Bei der Absatzformatierung hast du zwei Optionen: Entweder du setzt einen kleinen Abstand nach jedem Absatz (etwa 6 bis 12 pt) oder du rückst die erste Zeile jedes neuen Absatzes ein (etwa 1 cm). Beides zusammen solltest du vermeiden. Die Variante mit Abstand nach dem Absatz ist heute üblicher und wirkt aufgeräumter.

Blocksatz oder Flattersatz?

Blocksatz nutzen Aktiviere immer die Silbentrennung. Prüfe nach dem Schreiben auf große Lücken und setze bei Bedarf manuelle Trennstellen (Strg+Bindestrich).

Flattersatz wählen Wenn trotz Silbentrennung viele Lücken bleiben oder dein Leitfaden Flattersatz erlaubt. Flattersatz ist oft besser lesbar.

Im Zweifel: Frag deine Lehrkraft. Der Leitfaden hat immer Vorrang.

Zitate, Fußnoten und Listen formatieren

Direkte Zitate im Fließtext stehen in Anführungszeichen und behalten Schriftart und Größe bei. Bei längeren Zitaten (häufig ab 3 Zeilen oder 40 Wörtern, Vorgaben variieren) wechselst du zum Blockzitat: Der Text wird links um 1 cm eingerückt, ohne Anführungszeichen gesetzt und mit einfachem Zeilenabstand formatiert. Die Schriftgröße bleibt gleich oder wird auf 11 pt reduziert. Die Quellenangabe folgt direkt nach dem Zitat in Klammern oder als Fußnote, je nach Zitierstil.

Beispiel Blockzitat

„Die Formatierung wissenschaftlicher Arbeiten folgt etablierten Konventionen, die je nach Fachbereich und Institution variieren können. Eine einheitliche Gestaltung erleichtert das Lesen und signalisiert wissenschaftliche Sorgfalt."

(Müller 2024, S. 15) | oder als Fußnote: ¹

Fußnoten werden kleiner formatiert als der Fließtext. Üblich sind 10 pt in derselben Schriftart mit einfachem Zeilenabstand, manche Schulen erlauben auch 11 pt. Die Fußnotennummer im Text steht hochgestellt direkt nach dem Satzzeichen. Achte darauf, dass Fußnoten einheitlich aussehen, Word übernimmt das meist automatisch über die Formatvorlage „Fußnotentext".

Aufzählungen und Listen solltest du sparsam einsetzen. Wenn du sie nutzt, achte auf einheitliche Einrückung (0,5 bis 1 cm) und gleichen Abstand zwischen den Punkten (6 pt vor und nach der Liste). Vermeide Mischformate wie verschiedene Aufzählungszeichen in derselben Arbeit. Nummerierte Listen eignen sich für Reihenfolgen und Schritte, Bullet Points für gleichwertige Punkte.

Tabellen und Abbildungen erhalten eine Beschriftung: Abbildungen werden darunter beschriftet („Abb. 1: Titel"), Tabellen darüber („Tab. 1: Titel"). Die Beschriftung ist meist etwas kleiner (10 bis 11 pt). Im Text verweist du mit „siehe Abb. 1" oder „(vgl. Tab. 1)" auf die Grafik. Bei mehreren Abbildungen oder Tabellen legst du ein entsprechendes Verzeichnis nach dem Inhaltsverzeichnis an. Mehr dazu findest du im Ratgeber zum Abbildungsverzeichnis.

Überschriften formatieren

Überschriften gliedern deine Facharbeit und helfen Lesenden bei der Orientierung. Sie sollten sich optisch vom Fließtext abheben, aber nicht übertrieben groß sein. Für die Hauptüberschriften (H1) eignen sich 14 bis 16 pt in Fettdruck, für Unterüberschriften (H2) 12 bis 14 pt fett.

Die Nummerierung folgt dem Dezimalsystem: 1, 1.1, 1.2, 2, 2.1 und so weiter. Achte darauf, dass nach einer Hauptüberschrift mindestens zwei Unterpunkte folgen, wenn du untergliedern willst. Ein einzelner Unterpunkt (nur 1.1 ohne 1.2) wirkt unlogisch. Mehr zur Gliederung der Facharbeit findest du im passenden Ratgeber.

Vor Überschriften sollte etwas mehr Abstand stehen als danach. Das signalisiert optisch einen neuen Abschnitt. Typische Werte sind 18 pt Abstand vor der Überschrift und 6 pt danach. In Word kannst du diese Abstände in den Formatvorlagen hinterlegen.

Seitenzahlen und Deckblatt

Seitenzahlen stehen üblicherweise in der Fußzeile, entweder mittig oder rechtsbündig. Das Deckblatt erhält keine Seitenzahl. Ob es mitgezählt wird, variiert je nach Schule. Häufig wird es mitgezählt, sodass das Inhaltsverzeichnis auf Seite 2 beginnt. Manche Schulen zählen das Deckblatt nicht mit, dann startet das Inhaltsverzeichnis auf Seite 1.

Eine verbreitete Variante nutzt römische Zahlen (I, II, III) für die Verzeichnisse und beginnt den Haupttext dann mit arabischer 1. In Word richtest du das so ein: Setze den Cursor vor die erste Seite des Haupttexts und füge unter Layout → Umbrüche einen Abschnittswechsel (Nächste Seite) ein. Doppelklicke dann in die Fußzeile des neuen Abschnitts und deaktiviere „Mit vorheriger verknüpfen". Jetzt kannst du im ersten Abschnitt römische Zahlen ab I einstellen und im zweiten Abschnitt arabische Zahlen ab 1. Für Facharbeiten reicht oft die einfache Variante (durchgehend arabisch, Deckblatt ohne Zahl). Einen ausführlichen Ratgeber findest du unter Seitenzahlen in der Facharbeit.

Das Deckblatt selbst ist meist schlicht gehalten: Titel der Arbeit, dein Name, Fach, Lehrkraft, Schule und Abgabedatum. Verwende hier dieselbe Schriftart wie im Rest der Arbeit. Verzichte auf bunte Farben oder verspielte Elemente, außer deine Schule erlaubt das ausdrücklich.

Formatierung in Word einrichten

In Microsoft Word richtest du die Formatierung am besten einmal zu Beginn ein. Mit Formatvorlagen sparst du Zeit und stellst sicher, dass alles einheitlich aussieht. Die wichtigsten Einstellungen findest du im Reiter „Layout" (Seitenränder) und „Start" (Schrift, Absatz, Formatvorlagen). Die Menübezeichnungen können je nach Word-Version und Betriebssystem leicht abweichen.

Seitenränder einstellen: Gehe zu Layout, dann Seitenränder, dann Benutzerdefinierte Seitenränder. Trage dort die gewünschten Werte ein (links 2,5 cm, rechts 2 cm, oben und unten je 2 cm). Bestätige mit OK.

Formatvorlage für Fließtext anpassen: Klicke im Reiter Start mit der rechten Maustaste auf „Standard" im Formatvorlagen-Bereich und wähle „Ändern". Stelle dort ein: Schriftart Times New Roman, Größe 12 pt, Zeilenabstand 1,5 Zeilen (unter Format, Absatz), Abstand nach 6 pt, Blocksatz. Bestätige mit OK. Ab jetzt gilt diese Formatierung für neuen Text automatisch.

Formatvorlage für Überschriften: Klicke mit rechts auf „Überschrift 1" und wähle „Ändern". Stelle ein: Schriftart Times New Roman, Größe 14 pt, fett, Abstand vor 18 pt, Abstand nach 6 pt. Aktiviere unter „Format", „Absatz", „Zeilen- und Seitenumbruch" die Option „Nicht vom nächsten Absatz trennen". Das verhindert, dass Überschriften allein am Seitenende stehen. Für „Überschrift 2" nutze 12 pt fett mit ähnlichen Abständen.

Silbentrennung aktivieren: Gehe zu Layout, dann Silbentrennung, dann Automatisch. Das verhindert große Lücken im Blocksatz. Ohne Silbentrennung entstehen bei langen Wörtern hässliche Abstände zwischen den Wörtern.

Automatische Verzeichnisse: Damit Word das Inhaltsverzeichnis automatisch erstellt, musst du die Formatvorlagen „Überschrift 1", „Überschrift 2" usw. für deine Überschriften verwenden. Gehe dann zu Verweise → Inhaltsverzeichnis und wähle ein Format. Für Abbildungs- und Tabellenverzeichnisse nutze die Funktion Verweise → Beschriftung einfügen bei jeder Grafik und Tabelle. Vor dem PDF-Export: Klicke ins Verzeichnis und wähle „Gesamtes Verzeichnis aktualisieren", damit alle Seitenzahlen stimmen.

Seitenumbrüche richtig setzen: Nutze nie mehrfach Enter, um auf eine neue Seite zu kommen. Setze stattdessen einen Seitenumbruch mit Strg+Enter oder über Einfügen → Seitenumbruch. Aktiviere in den Absatzeinstellungen (Reiter „Zeilen- und Seitenumbruch") die „Absatzkontrolle", um Schusterjungen und Hurenkinder zu vermeiden. Bei Überschriften aktiviere zusätzlich „Nicht vom nächsten Absatz trennen".

Profi-Tipp: Vorlage speichern

Wenn du die Formatvorlagen einmal perfekt eingerichtet hast, speichere das Dokument als Word-Vorlage (.dotx).

So kannst du für jede weitere Arbeit einfach eine neue Datei aus dieser Vorlage erstellen und startest sofort mit dem perfekten Layout.

Typische Fehler vermeiden

Blocksatz ohne Silbentrennung führt zu großen Lücken zwischen den Wörtern. Das sieht unprofessionell aus und fällt Lehrkräften sofort auf. Aktiviere immer die automatische Silbentrennung unter Layout, wenn du Blocksatz verwendest.

Harte Leerzeilen statt Absatzabstand sind ein häufiger Anfängerfehler. Wenn du nach jedem Absatz manuell Enter drückst, ist der Abstand ungleichmäßig und schwer zu kontrollieren. Nutze stattdessen den Absatzabstand in den Formatvorlagen (6 bis 12 pt nach dem Absatz). Das ist sauberer und lässt sich zentral ändern.

Einzüge mit Leerzeichen oder Tabulatoren sehen auf den ersten Blick gleich aus, führen aber zu Problemen. Leerzeichen haben unterschiedliche Breiten, Tabs springen zu festen Positionen. Nutze stattdessen den Einzug in den Absatzeinstellungen (links 1 cm für Blockzitate) oder die Formatvorlagen.

Überschrift allein am Seitenende wirkt abgehackt. Wenn nach einer Überschrift kein Text mehr auf der Seite folgt, springt das Auge ins Leere. Aktiviere in den Absatzeinstellungen der Überschrift „Nicht vom nächsten Absatz trennen", dann wandert die Überschrift automatisch auf die nächste Seite.

Uneinheitliche Formatierung fällt sofort auf. Wenn Überschriften mal fett und mal nicht fett sind oder der Zeilenabstand variiert, wirkt die Arbeit unsauber. Nutze Formatvorlagen für alle wiederkehrenden Elemente und prüfe am Ende jede Seite. Schalte mit Strg+Shift+8 die Absatzmarken ein, um versteckte Formatierungsfehler zu sehen.

Nächster Schritt: Facharbeit druckfertig machen

Deine Formatierung ist fertig, wenn alle Elemente einheitlich eingestellt sind. Bevor du deine Arbeit abgibst, gehe diese Checkliste durch:

Checkliste: Formatierung abschließen

  • Einheitlichkeit: Schriftart und Schriftgröße durchgängig einheitlich (Fließtext, Überschriften, Fußnoten).
  • Zeilenabstand: Korrekt eingestellt (1,5-fach im Fließtext, einfach in Fußnoten und Blockzitaten).
  • Seitenränder: Exakt wie im Leitfaden deiner Schule vorgegeben.
  • Überschriften: Mit Formatvorlagen formatiert und hierarchisch korrekt nummeriert.
  • Seitenzahlen: Vorhanden, Deckblatt ohne Zahl, Beginn des Haupttexts prüfen.
  • Inhaltsverzeichnis: Aktualisiert und stimmig mit den Überschriften im Text.
  • Blockzitate: Richtig eingerückt und mit einfachem Zeilenabstand gesetzt.
  • Umbruchkontrolle: Keine Überschriften oder einzelne Zeilen am Seitenende.
  • Verzeichnisse: Abbildungs- und Tabellenverzeichnis auf dem neuesten Stand.
  • PDF-Check: Exportiert und jede Seite einzeln auf Layoutfehler geprüft.

Exportiere deine Arbeit als PDF, bevor du sie abgibst oder druckst. So stellst du sicher, dass die Formatierung auf anderen Geräten genauso aussieht wie bei dir. Öffne das PDF und scrolle jede Seite durch. Achte besonders auf Seitenumbrüche, die mitten im Absatz oder direkt nach einer Überschrift liegen.

Vergiss nicht das Literaturverzeichnis und die Selbstständigkeitserklärung. Beide gehören ans Ende deiner Arbeit und sollten ebenfalls sauber formatiert sein.

Wenn du deine Facharbeit drucken und binden lassen möchtest, kannst du das bei BachelorHero online konfigurieren. Das Softcover und die Spiralbindung eignen sich besonders für Facharbeiten. Mit der Live-Vorschau siehst du direkt, wie deine Arbeit später aussieht.

Häufig gestellte Fragen

Wie formatiere ich längere Zitate als Blockzitat?

Rücke das Zitat links um 1 cm ein, setze es ohne Anführungszeichen und nutze einfachen Zeilenabstand. In Word geht das am schnellsten über eine eigene Formatvorlage „Blockzitat", die du einmal anlegst und dann per Klick zuweist. Nach dem Zitat folgt die Quellenangabe in Klammern oder als Fußnote.

Absatzabstand oder Einzug: Wann nutze ich was?

Wähle eine Variante und bleibe dabei. Absatzabstand (6 bis 12 pt nach jedem Absatz) ist heute üblicher und wirkt aufgeräumter. Einzug (erste Zeile um 1 cm eingerückt) ist klassischer, aber seltener gefordert. Kombiniere niemals beides, das wirkt unruhig. Schau in deinen Leitfaden, ob eine Variante vorgegeben ist.

Wie formatiere ich Tabellen und Abbildungen korrekt?

Nutze in Word die Funktion „Verweise" → „Beschriftung einfügen", dann nummeriert Word automatisch und du kannst später ein Verzeichnis generieren. Abbildungen werden darunter beschriftet, Tabellen darüber. Das Verzeichnis steht üblicherweise nach dem Inhaltsverzeichnis, bei kurzen Arbeiten auch am Ende vor dem Literaturverzeichnis.

Wie verhindere ich, dass eine Überschrift allein am Seitenende steht?

In Word: Markiere die Überschrift, öffne die Absatzeinstellungen (kleiner Pfeil rechts unten im Bereich Absatz), wähle den Reiter "Zeilen- und Seitenumbruch" und aktiviere "Nicht vom nächsten Absatz trennen". Damit bleibt die Überschrift immer mit dem folgenden Text zusammen.

Wie richte ich römische Seitenzahlen für Verzeichnisse ein?

Du brauchst Abschnittswechsel: Setze den Cursor vor die erste Seite des Haupttexts, gehe zu Layout, Umbrüche, Abschnittswechsel (Nächste Seite). Dann doppelklicke in die Fußzeile des neuen Abschnitts, deaktiviere "Mit vorheriger verknüpfen" und stelle die Seitenzahlen auf arabisch ab 1. Im ersten Abschnitt wählst du römische Zahlen.

Wann ist Flattersatz statt Blocksatz sinnvoll?

Flattersatz (linksbündig) ist besser lesbar bei schmalen Spalten oder wenn die Silbentrennung nicht aktiviert werden kann. Manche Schulen bevorzugen Flattersatz, weil er natürlicher wirkt. Blocksatz ist der häufigere Standard, aber nicht zwingend besser. Ohne Vorgabe im Leitfaden sind beide Varianten akzeptabel.

Wie viele Gliederungsebenen sind sinnvoll?

Für Facharbeiten reichen meist zwei bis drei Ebenen (1, 1.1, eventuell 1.1.1). Mehr Ebenen machen die Struktur unübersichtlich. Jede Ebene sollte mindestens zwei Unterpunkte haben: Wenn du 1.1 schreibst, muss auch 1.2 folgen. Einzelne Unterpunkte wirken willkürlich.

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