Der Ergebnisteil deiner Bachelorarbeit präsentiert deine Forschungsergebnisse klar und nachvollziehbar. Hier zeigst du, was du herausgefunden hast, ohne zu interpretieren oder zu bewerten. Dieser Artikel erklärt dir den Aufbau, zeigt dir, wie du Daten richtig darstellst, und hilft dir, typische Fehler zu vermeiden.
Berichte die Ergebnisse zu allen Forschungsfragen, Hypothesen und im Analyseplan vorgesehenen Auswertungen, auch wenn Hypothesen nicht gestützt wurden. Kennzeichne zusätzliche oder explorative Analysen transparent und verschiebe Ursachen, Bedeutung und Grenzen der Befunde in die Diskussion.
Im Ergebnisteil präsentierst du deine Daten objektiv und strukturiert. Du beschreibst, was du gefunden hast, nicht warum. Die Gliederung orientiert sich an deinen Forschungsfragen oder Hypothesen. Tabellen und Abbildungen ergänzen den Fließtext, ersetzen ihn aber nicht.
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Objektive Darstellung ohne Interpretation
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Struktur nach Forschungsfragen
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Tabellen mit Beschreibung im Text
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Alle relevanten Ergebnisse vollständig
Richtlinien haben Vorrang: Die Vorgaben deiner Hochschule, deines Instituts oder deiner Betreuung gehen immer vor. Viele Fachbereiche orientieren sich an APA oder anderen Standards. In manchen Fächern werden Ergebnisse und Diskussion in einem gemeinsamen Kapitel behandelt. Prüfe deinen Leitfaden, bevor du startest.
Inhaltsverzeichnis
Was gehört in den Ergebnisteil?
Der Ergebnisteil hat eine klare Funktion: Du präsentierst deine Forschungsergebnisse sachlich und nachvollziehbar. Nach dem Lesen wissen deine Prüfenden, welche Daten du erhoben hast und welche Muster oder Zusammenhänge sichtbar wurden.
Bei quantitativer Forschung präsentierst du statistische Kennzahlen, Häufigkeiten, Korrelationen oder Mittelwerte. Bei qualitativer Forschung zeigst du Kategorien, Muster und repräsentative Zitate. Visualisierungen wie Tabellen und Diagramme ergänzen den Fließtext.
Ergebnisteil abgrenzen: Methode, Ergebnisse, Diskussion
Die Abgrenzung zwischen den Kapiteln ist ein häufiger Stolperstein. Im Methodenteil beschreibst du, wie du vorgegangen bist. Im Ergebnisteil zeigst du, was dabei herauskam. In der Diskussion erklärst du, was das bedeutet.
| Kapitel | Beispielformulierung | Leitfrage |
|---|---|---|
| Methodenteil | „Die Daten wurden mittels t-Test für unabhängige Stichproben ausgewertet.“ | Wie? |
| Ergebnisteil | „Der t-Test ergab einen signifikanten Unterschied (t(98) = 2.45, p = .016).“ | Was? |
| Diskussion (fiktiver Musterbeleg) | „Dieser Befund deckt sich mit der Studie von Müller (2022) und legt nahe, dass...“ | Warum? |
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Methodenteil
Beispielformulierung
„Die Daten wurden mittels t-Test für unabhängige Stichproben ausgewertet.“
Leitfrage
Wie?
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Ergebnisteil
Beispielformulierung
„Der t-Test ergab einen signifikanten Unterschied (t(98) = 2.45, p = .016).“
Leitfrage
Was?
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Diskussion (fiktiver Musterbeleg)
Beispielformulierung
„Dieser Befund deckt sich mit der Studie von Müller (2022) und legt nahe, dass...“
Leitfrage
Warum?
Typische Verwechslung: Du beschreibst im Ergebnisteil, welchen Test du verwendet hast. Diese Information gehört in den Methodenteil. Im Ergebnisteil nennst du den Test nur noch kurz und berichtest direkt das Resultat.
Ergebnisse Bachelorarbeit: Aufbau und Struktur
Der Aufbau des Ergebnisteils richtet sich nach deiner Forschungsfrage. Bei mehreren Unterfragen oder Hypothesen können eigene Abschnitte für jede Frage oder Hypothese die Darstellung klarer machen. So führst du Lesende logisch durch deine Ergebnisse.
Beispielaufbau bei quantitativer Forschung
Dieses vierstufige Beispiel kannst du an deine Forschungsfragen, dein Design und deinen Analyseplan anpassen.
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Stichprobenbeschreibung
Wer hat teilgenommen? Demografische Merkmale, Rücklaufquote, Ausschlüsse
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Deskriptive Ergebnisse
Mittelwerte, Häufigkeiten, Standardabweichungen der zentralen Variablen
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Hypothesenprüfung
Ergebnisse der statistischen Tests, sortiert nach Hypothesen
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Zusätzliche oder explorative Analysen
Ergebnisse weiterer durchgeführter Analysen, klar als zusätzlich oder explorativ gekennzeichnet
Wichtig bei der Struktur: Orientiere dich an der Reihenfolge, in der du deine Forschungsfragen in der Einleitung vorgestellt hast. So entsteht ein roter Faden, der sich durch die gesamte Arbeit zieht.
Textbausteine für quantitative Ergebnisse
Diese Musterabsätze zeigen dir, wie du verschiedene statistische Tests korrekt berichtest. Ersetze die Beispielwerte durch deine eigenen Werte. Welche Angaben dein Leitfaden erwartet, variiert je nach Fach und Hochschule. Die Muster nutzen den Dezimalpunkt wie im englischen APA-Stil. Ob Dezimalpunkt oder -komma gilt, legt dein Leitfaden fest.
Muster: t-Test für unabhängige Stichproben
Für H1 zeigte sich ein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen: Gruppe A (n = 52) wies einen Mittelwert von M = 4.21 (SD = 0.87) auf, Gruppe B (n = 48) einen Mittelwert von M = 3.54 (SD = 0.92), t(98) = 3.67, p < .001, d = 0.74, 95%-KI [0.31; 1.16].
Angaben: t-Wert, Freiheitsgrade (df), p-Wert, Effektstärke (d), ggf. Konfidenzintervall. Prüfe deinen Leitfaden für den genauen Umfang.
Muster: Korrelation
Mediennutzung und Stresslevel korrelierten signifikant positiv, r(122) = .38, p < .001, 95%-KI [.22; .52]. Teilnehmende mit höherer Mediennutzung wiesen höhere Stresswerte auf. Tabelle 2 zeigt die vollständige Korrelationsmatrix.
Angaben: r-Wert, Freiheitsgrade (oder N), p-Wert, ggf. Konfidenzintervall.
Muster: ANOVA
Für H2 zeigte sich ein signifikanter Haupteffekt des Faktors Altersgruppe, F(2, 117) = 5.84, p = .004, η² = .09. Post-hoc-Tests (Bonferroni) ergaben, dass sich Gruppe 1 signifikant von Gruppe 3 unterschied (p = .003). Die Mittelwerte finden sich in Tabelle 3.
Angaben: F-Wert, Freiheitsgrade (Zähler, Nenner), p-Wert, Effektstärke (η²), ggf. geplante Kontraste oder Post-hoc-Vergleiche passend zu Fragestellung und Analyseplan.
Muster: Regression
Das Regressionsmodell mit Alter und Bildung als Prädiktoren war signifikant, F(2, 121) = 14.32, p < .001, R² = .19, N = 124. Alter erwies sich als signifikanter Prädiktor (β = .31, t = 3.12, p = .002), Bildung ebenfalls (β = .28, t = 2.94, p = .004). Das Modell erklärt 19 % der Varianz im Einkommen.
Angaben: F-Wert, Freiheitsgrade, p-Wert, R², N. Pro Prädiktor: β, p-Wert, ggf. t-Wert.
Muster: Chi-Quadrat-Test
Geschlecht und Kaufentscheidung hingen signifikant zusammen, χ²(1, N = 186) = 8.42, p = .004, φ = .21. Frauen wählten häufiger Produkt A (68 % vs. 49 %).
Angaben: χ²-Wert, Freiheitsgrade, N, p-Wert, Effektstärke.
Muster: Nicht-signifikantes Ergebnis korrekt berichten
Für H3 zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den Gruppen, t(98) = 1.24, p = .22, d = 0.25, 95%-KI für d [-0.15; 0.65]. Das Intervall umfasst negative und positive Effektgrößen sowie 0. Größe und Richtung des Effekts sind daher nicht präzise bestimmt.
Wichtig: Vermeide „es gab keinen Effekt“. Die Interpretation erfolgt in der Diskussion.
Hinweis zur Berichtsform: Wenn du dich an APA orientierst, gehören neben der Teststatistik und dem p-Wert auch Effektstärken und, wo sinnvoll, Konfidenzintervalle zu einer vollständigen Berichtsform. Welche Angaben dein Fachbereich oder Leitfaden verlangt, kann davon abweichen.
Beschriftung: Tabellen und Abbildungen richtig labeln
Die Beschriftung entscheidet darüber, ob deine Visualisierungen ohne Fließtext verständlich sind. Eine gute Tabelle oder Abbildung erklärt sich weitgehend selbst. Hier siehst du konkrete Beispiele.
Nummer und Titel (über der Tabelle):
Tabelle 2
Deskriptive Statistiken und Korrelationen der Hauptvariablen (N = 124)
Anmerkung (unter der Tabelle): „Anmerkung. M = Mittelwert; SD = Standardabweichung. *p < .05. **p < .01. ***p < .001.“
Nummer und Titel (über der Abbildung):
Abbildung 1
Mittlere Stresswerte nach Altersgruppe
Achsenbeschriftung: x-Achse: „Altersgruppe“; y-Achse: „Stresslevel (Skala 1 bis 5)“
Anmerkung (bei Fehlerbalken): Beispiel: „Anmerkung. Fehlerbalken zeigen 95%-Konfidenzintervalle.“ Passe die Angabe an die Bedeutung deiner Fehlerbalken an.
Wann Tabelle, wann Abbildung? Tabellen eignen sich für exakte Werte, die Lesende nachschlagen wollen. Abbildungen wählst du, wenn Trends oder Gruppenunterschiede auf einen Blick erkennbar sein sollen. Vermeide 3D-Effekte und überladene Grafiken. Prüfe deinen lokalen Leitfaden für Anordnung, Format und Beschriftung.
Ergebnisse bei qualitativer Forschung
Bei qualitativer Forschung strukturierst du den Ergebnisteil nach den Kategorien oder Themen, die aus deiner Analyse hervorgehen. Du beschreibst zunächst das Material, dann stellst du die Hauptkategorien vor.
Musterabsatz: „Die Kategorie ‚Zeitdruck‘ wurde von 9 der 12 Interviewten thematisiert. Die Aussagen beschreiben ein Gefühl permanenter Anspannung im Arbeitsalltag. IP4 formulierte: ‚Man hat nie das Gefühl, fertig zu sein. Immer liegt noch was auf dem Stapel.‘ (IP4, Abs. 47). IP9 ergänzte: ‚Selbst am Wochenende denke ich an die offenen Aufgaben.‘ (IP9, Abs. 23). Die vollständige Codierungstabelle findet sich in Anhang C.“
Aufbau: Kategoriename, zur Auswertungsmethode passende Häufigkeitsangabe, beschreibende Zusammenfassung, repräsentative Belegzitate mit Interviewkürzel und Fundstelle, Anhangverweis.
Typische Stolperstellen bei qualitativen Ergebnissen
Unpassende Belegzitate: Nutze aussagekräftige Ausschnitte und integriere sie in deine Darstellung. Längere Zitate formatierst du nach deinem Zitierstil, etwa als Blockzitat. Umfangreiches Zusatzmaterial kannst du im Anhang dokumentieren.
Interpretation statt Beschreibung: „Dies zeigt, dass die Interviewten überfordert sind“ gehört in die Diskussion. Im Ergebnisteil nur: „Die Interviewten beschrieben ein Gefühl der Überforderung.“
Sonderfälle: Mixed Methods und Literaturarbeiten
Nicht jede Bachelorarbeit folgt dem klassischen Schema. Hier erfährst du, wie du den Ergebnisteil bei besonderen Forschungsdesigns strukturierst.
Mixed Methods: quantitative und qualitative Ergebnisse kombinieren
Zwei häufige Darstellungsformen bei Mixed-Methods-Designs sind getrennte Unterkapitel für quantitative und qualitative Ergebnisse oder eine Gliederung entlang der Forschungsfragen, die beide Datentypen pro Frage zusammenführt.
Unabhängig von der Gliederung zeigst du, wo quantitative und qualitative Ergebnisse integriert werden und welche zusätzliche Einsicht daraus entsteht.
Empfehlung: Die Struktur nach Forschungsfragen kann besonders klar zeigen, wie sich die Methoden ergänzen. Prüfe, welche Variante dein Leitfaden empfiehlt.
Literaturarbeit ohne eigene Datenerhebung
Bei systematischen Literaturreviews oder theoretischen Arbeiten heißt der Abschnitt oft „Findings“ oder „Ergebnisse der Literaturanalyse“. Du präsentierst die Synthese deiner Analyse: identifizierte Themen, Muster, Forschungslücken oder Widersprüche in der Literatur.
Struktur: Gliedere nach Forschungsfragen oder Themen der Analyse. Belege mit Verweisen auf die analysierten Quellen.
Ergebnisse und Diskussion kombiniert
In manchen Fächern (z. B. Geisteswissenschaften, teils BWL) werden Ergebnisse und Diskussion in einem Kapitel behandelt. Auch dann trennst du sauber: Nutze Zwischenüberschriften oder Signalwörter.
Ergebnisse: „zeigt sich“, „ergab“, „wurde identifiziert“
Diskussion: „dies deutet darauf hin“, „im Vergleich zu“, „erklärt durch“
Typische Fehler vermeiden
Wertende Formulierungen: Vermeide „wie erwartet“, „überraschenderweise“ oder „dies bestätigt“. Schreibe sachlich: „Es zeigte sich ein positiver Zusammenhang (r = .42, p < .01).“ Die Einordnung erfolgt in der Diskussion.
Unvollständige Kennwerte: „Der Unterschied war signifikant (p < .05)“ reicht nicht. Nenne Testwert, Freiheitsgrade, exakten p-Wert und idealerweise Effektstärke: „t(98) = 2.45, p = .016, d = 0.49“.
Nicht-signifikante Ergebnisse verschweigen: Auch Ergebnisse, die deine Hypothese nicht stützen, berichtest du vollständig. Formuliere sachlich: „Für H3 zeigte sich kein signifikanter Unterschied (t(98) = 1.24, p = .22, d = 0.25, 95%-KI für d [-0.15; 0.65]).“
Struktur passt nicht zur Einleitung: Wenn du drei Forschungsfragen ankündigst, müssen im Ergebnisteil alle drei behandelt werden, in derselben Reihenfolge.
Nächster Schritt: Von den Ergebnissen zur Diskussion
Wenn dein Ergebnisteil alle relevanten Daten präsentiert und die Struktur zur Einleitung passt, kannst du zur Diskussion übergehen. Die Diskussion führt dann zum Fazit, in dem du die Forschungsfrage explizit beantwortest.
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Reihenfolge entspricht der Einleitung
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Jede Visualisierung im Text erläutert
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Zeitformen konsistent
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Keine wertenden Formulierungen
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Alle für Forschungsfragen und Analyseplan relevanten Ergebnisse
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Zur Analyse passende Kennwerte und Effektmaße, ggf. Konfidenzintervalle
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Dezimalstellen einheitlich
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Detailtabellen bei Bedarf im Anhang
Druckfertig machen: Wenn alles geschrieben und korrigiert ist, prüfe Formatierung und Tabellenumbrüche. Druck und Bindung deiner Bachelorarbeit kannst du bei BachelorHero online konfigurieren.
Häufig gestellte Fragen
Wie lang sollte der Ergebnisteil einer Bachelorarbeit sein?
Der Ergebnisteil braucht so viel Platz, dass alle relevanten Befunde nachvollziehbar werden. Als Planungsbeispiel kannst du bei 40 Seiten Textteil zunächst 6 bis 10 Seiten vorsehen und den Umfang nach Datenmenge und Analysen anpassen. Das ist keine feste Quote; Forschungsdesign und Vorgaben deines Fachbereichs sind entscheidend.
Welche Zeitform verwende ich im Ergebnisteil?
Für abgeschlossene Analysen nutzt du Präteritum oder Perfekt („Die Analyse ergab...“). Bei der Beschreibung von Tabellen und Abbildungen ist Präsens üblich („Tabelle 2 zeigt...“). Vermeide Wechsel innerhalb eines Absatzes.
Was gehört nicht in den Ergebnisteil?
Interpretationen, Vergleiche mit anderen Studien und Erklärungen für deine Befunde gehören nicht in den Ergebnisteil. Auch neue Methoden oder Theorien führst du hier nicht ein. All das kommt in die Diskussion. Im Ergebnisteil beschreibst du nur, was du gefunden hast.
Wie berichte ich nicht-signifikante Ergebnisse korrekt?
Berichte auch nicht-signifikante Ergebnisse mit den passenden Kennwerten. Fiktives Beispiel: „Für H3 zeigte sich kein signifikanter Unterschied, t(98) = 1.24, p = .22, d = 0.25, 95%-KI für d [-0.15; 0.65].“ Das Intervall umfasst negative und positive Effektgrößen sowie 0. Daraus folgt nicht, dass kein Effekt vorhanden ist.
Wie schreibe ich Ergebnisse bei einer Literaturarbeit?
Bei Literaturarbeiten ohne eigene Datenerhebung präsentierst du die Synthese deiner Analyse. Das können identifizierte Themen, Muster oder Forschungslücken sein. Strukturiere nach deinen Forschungsfragen und belege mit Verweisen auf die analysierten Quellen. Der Abschnitt heißt dann oft „Findings“ oder „Ergebnisse der Literaturanalyse“.
Muss ich alle Ergebnisse darstellen?
Du stellst alle Ergebnisse dar, die zu deinen Forschungsfragen, Hypothesen und im Analyseplan vorgesehenen Auswertungen gehören, auch wenn sie eine Hypothese nicht stützen. Zusätzliche oder explorative Befunde kennzeichnest du transparent. Umfangreiche Detailausgaben ohne direkten Bezug kannst du im Anhang dokumentieren.
Wie viele Tabellen und Abbildungen sind angemessen?
Es gibt keine feste Regel. Nutze Visualisierungen, wenn sie Informationen besser vermitteln als Fließtext. Bei umfangreichen Daten kannst du Detailtabellen in den Anhang auslagern. Wichtig: Jede Tabelle und jede Abbildung muss im Fließtext erläutert werden.
Darf ich im Ergebnisteil Quellen zitieren?
Das hängt vom Arbeitstyp ab. Bei empirischen Arbeiten mit eigener Datenerhebung zitierst du im Ergebnisteil normalerweise nicht, Literaturvergleiche erfolgen in der Diskussion. Bei Literaturarbeiten oder Reviews hingegen belegst du deine Findings mit Quellenverweisen, da die analysierten Studien deine Datenbasis sind.
Interdisziplinäre Ansätze
Umfang der Bachelorarbeit
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