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Fußnoten in deiner Seminararbeit dienen als Quellennachweis am Seitenende. Bei der deutschen Zitierweise kennzeichnest du damit sowohl direkte als auch indirekte Zitate. Hier erfährst du, wie du Fußnoten korrekt setzt, welche Angaben hineingehören und wie du sie in Word einfügst.
Fußnoten Seminararbeit: Quellenangaben am Seitenende mit Hochzahl im Text. Bei Erstnennung Vollbeleg (Autor, Titel, Ort, Jahr, Seite), bei Wiederholung Kurzbeleg. In Word: Strg+Alt+F (Windows) oder Cmd+Alt+F (Mac). Formatierung: 10 pt Schriftgröße, einfacher Zeilenabstand. Details können je nach Leitfaden variieren.
Was sind Fußnoten und wann brauchst du sie?
Fußnoten sind nummerierte Anmerkungen am unteren Seitenrand. Im Fließtext markiert eine hochgestellte Zahl die Stelle, zu der die Fußnote gehört. Am Seitenende findest du unter derselben Nummer den Quellennachweis oder eine ergänzende Erklärung.
Bei der deutschen Zitierweise nutzt du Fußnoten als Hauptmethode für Quellenangaben. Anders als bei APA oder Harvard, wo der Nachweis in Klammern direkt im Text steht, bleiben Fußnoten dezent und unterbrechen den Lesefluss nicht. Gerade in den Geisteswissenschaften, der Rechtswissenschaft und der Geschichtswissenschaft ist diese Methode verbreitet.
Wichtig: Ob du Fußnoten oder einen anderen Zitierstil verwendest, hängt von den Vorgaben deines Lehrstuhls ab. Prüfe den Leitfaden deines Moduls, bevor du mit dem Schreiben beginnst. In manchen Fächern ist die deutsche Zitierweise Standard, in anderen wird explizit APA oder Harvard verlangt. Die Übersicht zu Zitierstilen hilft dir bei der Orientierung.
Aufbau einer Fußnote: Vollbeleg und Kurzbeleg
Der Aufbau einer Fußnote unterscheidet sich je nachdem, ob du eine Quelle zum ersten Mal nennst oder sie bereits erwähnt hast. Bei der Erstnennung gibst du alle bibliografischen Angaben an (Vollbeleg), bei Wiederholungen reicht eine verkürzte Form (Kurzbeleg).
Bei der ersten Erwähnung einer Quelle enthält die Fußnote alle Angaben, die zur eindeutigen Identifikation nötig sind.
Monografie (Buch)
¹ Müller, Anna: Lernstrategien im Hochschulkontext. Eine empirische Analyse, München 2020, S. 45.
Sammelband-Beitrag
² Schmidt, Thomas: Motivation und Lernerfolg, in: Weber, Klaus (Hrsg.): Handbuch Hochschuldidaktik, Berlin 2019, S. 120–145, hier S. 132.
Zeitschriftenartikel
³ Becker, Lisa/Hoffmann, Jan: Studienabbruch und Resilienz, in: Zeitschrift für Hochschulentwicklung 15 (2021), H. 2, S. 78–95, hier S. 84.
Bei weiteren Erwähnungen derselben Quelle nutzt du eine verkürzte Form. Sie enthält nur Autor, Kurztitel und Seitenzahl.
Standard-Kurzbeleg
⁴ Müller, Lernstrategien, S. 52.
Mit „Vgl." bei indirektem Zitat
⁵ Vgl. Schmidt, Motivation, S. 135.
Mit „Ebd." bei direkt folgender Wiederholung
⁶ Ebd., S. 136.
Variante: Durchgehend Kurzbelege Manche Hochschulen verzichten auf Vollbelege in Fußnoten und nutzen von Anfang an nur Kurzbelege. Die vollständigen bibliografischen Angaben stehen dann ausschließlich im Literaturverzeichnis. Welche Variante du verwendest, legt dein Leitfaden fest.
Abgrenzung zu Endnoten: Fußnoten erscheinen am unteren Rand derselben Seite. Endnoten dagegen stehen gesammelt am Kapitel- oder Dokumentende. In den meisten Seminararbeiten sind Fußnoten Standard, manche Leitfäden erlauben aber auch Endnoten. Prüfe die Vorgaben, bevor du dich festlegst.
Fußnoten für Internetquellen
Internetquellen in Fußnoten folgen demselben Grundprinzip wie gedruckte Quellen: Autor, Titel, Fundstelle. Bei Websites kommen URL und Abrufdatum hinzu. Die Herausforderung liegt oft darin, dass Angaben wie Autor oder Datum fehlen. Hier findest du Muster für die häufigsten Fälle.
Website mit Autor
¹ Müller, Anna: Digitale Lernstrategien, https://www.beispiel.de/lernstrategien (Abruf: 15.01.2026).
Website ohne Autor (Institution)
² Statistisches Bundesamt: Bevölkerung in Deutschland, https://www.destatis.de/bevoelkerung (Abruf: 15.01.2026).
Online-PDF mit DOI
³ Schmidt, Thomas: Motivation im Studium, in: Zeitschrift für Hochschulforschung 12 (2024), S. 45–60, https://doi.org/10.1234/zhf.2024.045.
Website ohne Datum
⁴ Universität Beispielstadt: Leitfaden wissenschaftliches Arbeiten, o. J., https://www.uni-beispiel.de/leitfaden (Abruf: 15.01.2026).
Typische Stolpersteine bei Internetquellen: Fehlendes Veröffentlichungsdatum kennzeichnest du mit „o. J." (ohne Jahr). Bei unbekanntem Autor nennst du die verantwortliche Institution oder beginnst mit dem Titel. Bei langen URLs entfernst du Tracking-Parameter (z. B. ?utm_source=...), verwendest aber ansonsten die stabile Hauptseite oder den Permalink. Willkürliche Kürzungen können dazu führen, dass die Quelle nicht mehr auffindbar ist. Bei Quellen mit DOI entfällt das Abrufdatum oft, da der DOI dauerhaft auf das Dokument verweist. Manche Leitfäden verlangen das Abrufdatum aber trotzdem, etwa bei dynamischen Inhalten wie Datenbanken. Mehr Details findest du im Artikel zu Internetquellen zitieren.
Fußnoten richtig platzieren
Die Platzierung der Hochzahl im Text ist entscheidend für die korrekte Zuordnung. Die Fußnote bezieht sich immer auf das Element, das direkt vor der Hochzahl steht. Je nachdem, worauf du verweist, ändert sich die Position.
Bei einem direkten Zitat steht die Hochzahl häufig unmittelbar nach dem schließenden Anführungszeichen, das Satzzeichen folgt danach. Diese Konvention ist verbreitet, aber nicht universell. Manche Leitfäden verlangen die Hochzahl auch bei direkten Zitaten nach dem Satzzeichen. Prüfe deine konkreten Vorgaben.
Die verbreitete Konvention: Hochzahl nach dem Anführungszeichen, vor dem Satzzeichen.
Müller beschreibt dies als „grundlegenden Paradigmenwechsel"¹.
Bei einem indirekten Zitat (Paraphrase), das sich auf den gesamten Satz bezieht, steht die Hochzahl nach dem Satzzeichen. Bezieht sich die Paraphrase nur auf einen Teil des Satzes, platzierst du die Hochzahl direkt nach diesem Teil.
Bezug auf ganzen Satz
Die intrinsische Motivation beeinflusst den Lernerfolg maßgeblich.²
Bezug auf Satzteil
Die intrinsische Motivation³ beeinflusst den Lernerfolg stärker als externe Anreize.
•Direktes Zitat: Nach dem Anführungszeichen, vor dem Satzzeichen → „Zitat"¹.
•Paraphrase (ganzer Satz): Nach dem Punkt → Aussage.²
•Paraphrase (Satzteil): Direkt nach dem Bezugswort → Begriff³ im Satz.
•Blockzitat: Am Ende des eingerückten Absatzes.
Satzzeichen-Kombinationen (Heuristik): Als Faustregel gilt: Bei Komma, Semikolon oder Doppelpunkt steht die Hochzahl vor dem Satzzeichen, wenn sich die Quelle nur auf den vorhergehenden Teil bezieht. Bezieht sich die Quelle auf den gesamten Satz inklusive nachgestellter Teilsätze, steht die Hochzahl am Satzende.
Beispiel Teilbezug: „Die Studie zeigt wichtige Ergebnisse"¹, die weitere Forschung erfordern. (Hochzahl bezieht sich nur auf das Zitat, nicht auf den Nebensatz.) Beispiel Gesamtbezug: Die Studie zeigt, dass weitere Forschung nötig ist, weil bisherige Ergebnisse uneindeutig sind.² (Hochzahl am Satzende, weil sich die Quelle auf die gesamte Aussage bezieht.)
Die genaue Platzierung variiert je nach Leitfaden. Der Leitfaden deines Lehrstuhls hat immer Vorrang vor allgemeinen Konventionen. Entscheidend ist, dass du in deiner gesamten Arbeit einheitlich vorgehst.
Mehrere Quellen und Seitenangaben
Mehrere Quellen in einer Fußnote sind sinnvoll, wenn jede Quelle die konkrete Aussage tatsächlich stützt. Typisches Beispiel: Verschiedene Autoren vertreten dieselbe These oder belegen denselben Sachverhalt. Fasse Quellen nicht zusammen, nur um die Fußnotenzahl zu reduzieren. Jede genannte Quelle muss zur Aussage passen.
Trenne mehrere Quellen durch Semikolon. Bei indirekten Zitaten steht „Vgl." nur einmal am Anfang.
Beispiel (indirekt)
⁵ Vgl. Müller, Lernstrategien, S. 45; Schmidt, Motivation, S. 32; Weber, Hochschuldidaktik, S. 78.
Beispiel (direkt + ergänzend)
⁶ Müller, Lernstrategien, S. 45; ähnlich auch Schmidt, Motivation, S. 32.
Reihenfolge: Folge deinem Leitfaden. Ohne Vorgabe ordne alphabetisch nach Autorennachname. Beispiel: Vgl. Becker, Studienabbruch, S. 80; Müller, Lernstrategien, S. 45; Weber, Hochschuldidaktik, S. 78. Bleibe in der gesamten Arbeit einheitlich.
•S. 45–47: Seiten 45 bis 47 (exakter Bereich).
•S. 45 f.: Seite 45 und die folgende Seite (also S. 45–46).
•S. 45 ff.: Seite 45 und mehrere folgende Seiten (unpräzise).
Empfehlung: Viele Leitfäden raten von „ff." ab, weil es unpräzise ist. Gib lieber den exakten Seitenbereich an (z. B. S. 45–52 statt S. 45 ff.).
Alternative zu „Ebd.": Wenn dein Leitfaden „Ebd." einschränkt oder du unsicher bist, kannst du stattdessen den Kurzbeleg wiederholen. Das ist immer korrekt und vermeidet Missverständnisse. Beispiel: Statt „Ebd., S. 50" schreibst du einfach „Müller, Lernstrategien, S. 50".
Direkte und indirekte Zitate in Fußnoten
Der wichtigste Unterschied in der Fußnote: Bei direkten Zitaten beginnst du ohne Zusatz, bei indirekten Zitaten (Paraphrasen) stellst du häufig „Vgl." voran. Diese Kennzeichnung zeigt an, ob du den Wortlaut übernommen oder den Inhalt in eigenen Worten wiedergegeben hast.
Wichtiger Hinweis zu „Vgl.": Nicht alle Leitfäden verlangen „Vgl." bei indirekten Zitaten. Manche schreiben „vgl." klein, andere verzichten ganz darauf. Die Interpunktion (mit oder ohne Komma nach „Vgl.") variiert ebenfalls. Prüfe deinen Leitfaden und wende die Regel konsequent in der gesamten Arbeit an.
Du übernimmst den Wortlaut exakt. Im Text steht das Zitat in Anführungszeichen, die Fußnote enthält keinen Zusatz.
Im Text
Laut Müller ist „die intrinsische Motivation der stärkste Prädiktor für Lernerfolg"¹.
In der Fußnote
¹ Müller, Lernstrategien, S. 45.
Du gibst den Inhalt in eigenen Worten wieder. Im Text stehen keine Anführungszeichen, die Fußnote beginnt mit „Vgl.".
Im Text
Der Lernerfolg hängt maßgeblich von der Eigenmotivation der Studierenden ab.²
In der Fußnote
² Vgl. Müller, Lernstrategien, S. 45.
Längere Zitate werden oft eingerückt und ohne Anführungszeichen gesetzt. Die genaue Grenze variiert je nach Leitfaden, oft liegt sie bei drei Zeilen oder 40 Wörtern. Bei solchen Blockzitaten steht die Hochzahl am Ende des eingerückten Absatzes. Die Fußnote enthält weiterhin keinen „Vgl."-Zusatz.
Fußnoten in Word einfügen
Fußnoten in Word einzufügen ist in wenigen Sekunden erledigt. Word nummeriert automatisch durch und positioniert den Fußnotentext am Seitenende. Auch wenn du später Fußnoten hinzufügst oder löschst, passt Word die Nummerierung automatisch an. Die Nummerierung läuft standardmäßig fortlaufend durch das gesamte Dokument. Je nach Vorgabe kannst du sie auch kapitelweise neu starten lassen (Einstellung unter „Referenzen" → „Fußnoten").
- 1 Cursor positionieren: Setze den Cursor an die Stelle im Text, an der die Hochzahl erscheinen soll.
- 2 Menü öffnen: Klicke auf den Reiter „Referenzen" (Windows) bzw. „Verweise" (Mac).
- 3 Fußnote einfügen: Klicke auf „Fußnote einfügen". Word setzt automatisch die Hochzahl und springt ans Seitenende.
- 4 Quellenangabe schreiben: Trage die Quellenangabe ein. Mit Doppelklick auf die Hochzahl springst du zurück in den Text.
Schneller geht es mit Strg+Alt+F (Windows) bzw. Cmd+Alt+F (Mac). Diese Tastenkombination fügt sofort eine Fußnote ein.
Übliche Formatierung: 10 pt Schriftgröße, einfacher Zeilenabstand (1,0), dieselbe Schriftart wie im Fließtext. Anpassungen über „Referenzen" → „Fußnoten" (kleiner Pfeil). Mehr zur Formatierung deiner Seminararbeit.
Typische Fehler bei Fußnoten vermeiden
Fehler: Vgl. bei direkten Zitaten. Ein häufiger Fehler ist das „Vgl." vor direkten Zitaten. Bei wörtlichen Übernahmen darf kein „Vgl." stehen, da du nicht „vergleichst", sondern exakt zitierst. Richtig: Bei direkten Zitaten beginnt die Fußnote ohne Zusatz. „Vgl." verwendest du nur bei indirekten Zitaten.
Fehler: Hochzahl vor dem Anführungszeichen. Die Hochzahl gehört bei direkten Zitaten nach dem schließenden Anführungszeichen, nicht davor. Richtig: „Zitat"¹ statt „Zitat¹"
Fehler: Inkonsistente Kurzbelege. Wenn du einen Kurztitel wählst, muss er in allen Fußnoten identisch sein. „Müller, Lernstrategien" und „Müller, Strategien" für dasselbe Werk ist verwirrend. Richtig: Lege den Kurztitel bei der Erstnennung fest und verwende ihn durchgehend.
Fehler: Ebd. bei unterschiedlichen Quellen. „Ebd." bezieht sich immer auf die unmittelbar vorhergehende Fußnote. Wenn dazwischen eine andere Quelle steht, musst du wieder den Kurzbeleg verwenden.
¹ Müller, Lernstrategien, S. 45.
² Schmidt, Motivation, S. 32.
³ Ebd., S. 50. ← Falsch! Bezieht sich auf Schmidt, nicht Müller.
³ Müller, Lernstrategien, S. 50. ← Richtig.
Gehe alle Fußnoten noch einmal durch: Ist bei jedem direkten Zitat kein „Vgl."? Stimmen die Kurzbelege überein? Verweisen alle „Ebd." tatsächlich auf die richtige Quelle? Diese Kontrolle dauert wenige Minuten und verhindert typische Punktabzüge. Mehr dazu im Artikel zum Korrekturlesen.
Nächster Schritt: Literaturverzeichnis erstellen
Deine Fußnoten sind gesetzt und korrekt formatiert. Jetzt fehlt noch das Literaturverzeichnis. Auch bei der deutschen Zitierweise mit Vollbelegen brauchst du am Ende eine alphabetisch sortierte Übersicht aller verwendeten Quellen.
Prüfe, ob alle Quellen aus den Fußnoten im Literaturverzeichnis auftauchen und umgekehrt. Diese Gegenprüfung verhindert, dass du versehentlich eine Quelle vergisst. Programme wie Citavi oder Zotero nehmen dir diese Arbeit ab und erstellen das Verzeichnis automatisch. Mehr dazu findest du im Artikel zur Literaturverwaltung.
Wenn alles korrigiert ist, exportierst du dein Dokument als PDF. Prüfe im PDF, ob die Fußnoten korrekt am Seitenende erscheinen und die Nummerierung stimmt. Ein letzter Blick auf Deckblatt und Inhaltsverzeichnis schadet nie.
Häufig gestellte Fragen
Wo steht die Hochzahl bei direkten und indirekten Zitaten?
Direktes Zitat: Hochzahl nach dem Anführungszeichen → „Zitat"¹. Indirektes Zitat: Nach dem Satzzeichen, wenn sich die Quelle auf den ganzen Satz bezieht → Aussage.² Bezieht sie sich nur auf einen Teil, steht die Hochzahl direkt nach diesem Teil.
Wann schreibe ich „Vgl." in die Fußnote?
„Vgl." nur bei indirekten Zitaten (Paraphrasen), nie bei direkten Zitaten. Beispiel: Vgl. Müller, Lernstrategien, S. 45. Manche Leitfäden verzichten auf „Vgl." oder schreiben „vgl." klein. Prüfe deine Vorgabe.
Wann verwende ich „Ebd." und wann den Kurzbeleg?
„Ebd." nur, wenn die unmittelbar vorhergehende Fußnote dieselbe Quelle nennt. Steht eine andere Quelle dazwischen, Kurzbeleg wiederholen. Tipp: Im Zweifel ist der Kurzbeleg immer korrekt.
Wie gehe ich mit Sekundärzitaten in Fußnoten um?
Kennzeichne mit „zit. n." (zitiert nach). Beispiel: Weber 1922, S. 12, zit. n. Müller, Lernstrategien, S. 45. Im Literaturverzeichnis erscheint je nach Leitfaden nur die gelesene Quelle (Müller) oder beide. Regel: Sekundärzitate nur im Notfall, wenn das Original nicht zugänglich ist.
Wie zitiere ich Gesetzestexte und Urteile in Fußnoten?
Sonderfall für juristische Arbeiten: Gesetze: § 433 Abs. 1 S. 1 BGB. Urteile: BGH, Urteil v. 12.03.2020 – VIII ZR 123/19, NJW 2020, 1234. Juristische Leitfäden haben spezielle Formatvorgaben. In nicht-juristischen Arbeiten selten relevant.
Wie zitiere ich Vorlesungsskripte oder Folien?
Autor, Titel, Hochschule, Semester, Seite. Beispiel: Müller: Einführung Psychologie, Skript, Uni Beispielstadt, WS 2025/26, S. 15. Hinweis: Unveröffentlichte Materialien sind oft eingeschränkt zitierfähig.
Was bedeuten „S. 45 f." und „S. 45 ff."?
„S. 45 f." = Seite 45–46. „S. 45 ff." = Seite 45 und mehrere folgende (unpräzise). Empfehlung: Exakten Bereich angeben (z. B. S. 45–48).
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