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Fußnoten sind Anmerkungen am Seitenende, auf die eine hochgestellte Zahl im Text verweist. In der deutschen Zitierweise nutzt du sie für Quellenangaben: Bei der ersten Nennung steht der Vollbeleg (Autor, Titel, Ort: Verlag Jahr, Fundstelle), danach der Kurzbeleg (Müller 2023, S. 45). Die Fundstelle (Seitenzahl, Absatz, Randnummer oder Kapitel) macht jedes Zitat nachprüfbar.
- Fußnote: Hochgestellte Zahl im Text → Anmerkung am Seitenende.
- Erste Nennung: Vollbeleg (Autor, Titel, Ort: Verlag Jahr, Fundstelle).
- Weitere Nennungen: Kurzbeleg (Müller 2023, S. 45).
- Direktes Zitat: Fundstelle angeben (Seitenzahl, Absatz, Randnummer oder Kapitel).
- Paraphrase: „Vgl." vor den Beleg setzen.
Was sind Fußnoten und wofür brauche ich sie?
Eine Fußnote verbindet eine Textstelle mit einer Anmerkung am Seitenende. Im Fließtext erscheint eine kleine hochgestellte Zahl direkt nach dem Wort oder Satz, den du belegen möchtest. Am unteren Rand der Seite findest du unter derselben Zahl die vollständige Angabe.
In der deutschen Zitierweise sind Fußnoten der Standardweg für Quellenangaben. Anders als bei APA oder Harvard steht der Nachweis nicht im Fließtext, sondern ausgelagert am Seitenende. Das hält den Lesefluss aufgeräumt und erlaubt ausführlichere Angaben.
Fußnoten haben zwei Hauptfunktionen. Erstens dienen sie als Quellennachweis für Zitate und Paraphrasen. Zweitens kannst du dort Zusatzinformationen unterbringen, die den Fließtext unterbrechen würden. Das können weiterführende Erläuterungen, Querverweise auf andere Kapitel oder kritische Anmerkungen zu einer Quelle sein.
Nicht jede Hausarbeit verlangt Fußnoten. APA und Harvard nutzen Kurzbelege im Text. Die deutsche Zitierweise und Chicago (Notes-Variante) arbeiten mit Fußnoten. Der Leitfaden deines Lehrstuhls oder die Prüfungsordnung legt fest, welcher Stil gilt. Prüfe das vor dem Schreiben, denn ein nachträglicher Wechsel kostet viel Zeit. Im weiteren Artikel beziehen sich alle Hinweise auf die deutsche Zitierweise mit Fußnoten.
Aufbau einer Fußnote: Kurzbeleg vs. Vollbeleg
Der Vollbeleg enthält alle bibliografischen Angaben, die zum Auffinden der Quelle nötig sind. Du verwendest ihn bei der ersten Nennung einer Quelle. Er umfasst je nach Quellenart Autor, Titel, Erscheinungsort, Verlag, Jahr und Fundstelle. Bei Online-Quellen kommen DOI oder URL mit Abrufdatum hinzu. Bei weiteren Nennungen derselben Quelle reicht der Kurzbeleg.
Der Kurzbeleg besteht typischerweise aus Nachname, Jahr und Fundstelle. Die Fundstelle ist meist eine Seitenzahl, bei Online-Quellen auch Absatz, Randnummer oder Kapitel. Er verweist auf den Vollbeleg, den Lesende entweder in einer früheren Fußnote oder im Literaturverzeichnis finden.
¹ Müller, Thomas: Wissenschaftliches Arbeiten im Studium. Ein Leitfaden für Einsteiger. 3. Aufl. München: Fachverlag 2023, S. 45.
² Müller 2023, S. 52.
- Quelle erstmals genannt? → Vollbeleg
- Quelle bereits früher genannt? → Kurzbeleg (Müller 2023, S. 52)
- Direkt vorher dieselbe Quelle? → „Ebd." nur wenn erlaubt, sonst Kurzbeleg
Die genaue Formatierung variiert je nach Hochschule. Manche verlangen Vornamen ausgeschrieben, andere nur Initialen. Einige Lehrstühle trennen die Elemente mit Komma, andere mit Punkt.
Vorlagen für verschiedene Quellenarten
Die folgenden Vorlagen zeigen das Schema für häufige Quellenarten. Ersetze die Platzhalter durch deine Angaben. Die Reihenfolge der Elemente kann je nach Hochschule abweichen.
- Schema: Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. Auflage. Ort: Verlag Jahr, S. X.
- Müller, Thomas: Wissenschaftliches Arbeiten. Ein Leitfaden. 3. Aufl. München: Fachverlag 2023, S. 45.
- Print: Nachname, Vorname: Titel. In: Zeitschrift Jg. (Jahr), H. X, S. X–Y. Jg. = Jahrgang, H. = Heft Schmidt, Anna: Neue Erkenntnisse. In: Zeitschrift für Wissenschaft 15 (2023), H. 2, S. 34–52.
- Online (DOI): Wie Print, ergänzt um DOI. Schmidt, Anna: Neue Erkenntnisse. In: Zeitschrift für Wissenschaft 15 (2023), H. 2, S. 34–52. DOI: 10.1234/zfw.2023.001.
- Online (URL): Wie Print, ergänzt um URL und Abrufdatum. Schmidt, Anna: Neue Erkenntnisse. In: Zeitschrift für Wissenschaft 15 (2023), H. 2, S. 34–52. URL: https://zfw.de/artikel123 (Abruf: 15.03.2024).
- Print: Nachname, Vorname: Beitragstitel. In: Hrsg.-Name (Hrsg.): Sammelband. Ort: Verlag Jahr, S. X–Y. Weber, Klaus: Grundlagen der Analyse. In: Bauer, Lisa (Hrsg.): Handbuch Forschungsmethoden. Berlin: Akademie 2022, S. 120–145.
- Online: Wie Print, ergänzt um DOI oder URL (Abruf: TT.MM.JJJJ). Weber, Klaus: Grundlagen der Analyse. In: Bauer, Lisa (Hrsg.): Handbuch Forschungsmethoden. Berlin: Akademie 2022, S. 120–145. DOI: 10.5678/hbf.2022.007.
Schema: Autor/Organisation: Titel. URL: [vollständige URL] (Abruf: TT.MM.JJJJ).
Bundesministerium für Bildung: Leitfaden Digitale Lehre. URL: https://www.bmbf.de/digitale-lehre (Abruf: 15.03.2024).
Fußnoten in Word einfügen
In Microsoft Word fügst du Fußnoten über das Menüband ein. Setze den Cursor an die Stelle, an der die hochgestellte Zahl erscheinen soll. Gehe zu „Referenzen" und klicke auf „Fußnote einfügen". Word setzt automatisch die Nummer und springt zum Seitenende, wo du den Text eingibst.
Tastenkombination: Noch schneller geht es mit Strg+Alt+F (Windows) oder Cmd+Alt+F (Mac). Word nummeriert alle Fußnoten automatisch durch und passt die Nummerierung an, wenn du später weitere einfügst oder löschst.
Die Formatierung der Fußnoten passt du über „Referenzen" und dann den kleinen Pfeil im Bereich „Fußnoten" an. Dort kannst du Schriftgröße, Nummerierungsart und die Position festlegen. Üblich sind 10 Punkt Schriftgröße und arabische Ziffern, die pro Kapitel oder durchgehend nummerieren.
Lege dir eine Formatvorlage für Fußnoten an, bevor du mit dem Schreiben beginnst. So sparst du dir nachträgliches Formatieren. In den Word-Optionen unter „Formatvorlagen" findest du die Vorlage „Fußnotentext", die du nach den Vorgaben deiner Hochschule anpassen kannst.
Fußnoten richtig formatieren
Die Formatierung von Fußnoten folgt festen Regeln. Die wichtigsten Punkte betreffen Schriftgröße, Zeilenabstand, Einzug und Interpunktion. Halte diese Vorgaben konsequent ein, damit deine Arbeit professionell wirkt.
- Schriftgröße: 10 pt (bei 12 pt Fließtext) oder 9 pt (bei 11 pt Fließtext).
- Zeilenabstand: Einzeilig (1,0) in der Fußnote, auch wenn der Fließtext 1,5-zeilig ist.
- Einzug: Hängender Einzug von 0,5 cm. In Word: Absatz → Sondereinzug → Hängend → 0,5 cm.
- Abstand nach Fußnote: 0 pt oder 3 pt, damit Fußnoten nicht zu viel Platz einnehmen.
- Abschluss: Jede Fußnote endet mit einem Punkt.
Vorgaben variieren: Die hier genannten Werte sind üblich, aber nicht universell. Bei abweichenden Angaben im Leitfaden gelten diese.
Die hochgestellte Zahl im Fließtext steht ohne Leerzeichen direkt nach dem Wort oder Satzzeichen. Häufig folgt sie nach dem Punkt oder Anführungszeichen, manche Leitfäden verlangen sie davor. Innerhalb eines Satzes steht sie nach dem Wort, auf das sie sich bezieht.
In der Fußnote selbst beginnt der Text mit Großbuchstaben. Wenn du mehrere Quellen in einer Fußnote angibst, trennst du sie durch Semikolon. Verweise auf andere Stellen in deiner Arbeit formulierst du mit „Vgl." oder „Siehe".
Direktes Zitat in der Fußnote
Ein direktes Zitat übernimmst du wörtlich aus der Quelle und setzt es in Anführungszeichen. Die Fußnote enthält die vollständige Quellenangabe mit Seitenzahl oder einem anderen Locator (Absatz, Randnummer, Kapitel). So können Lesende die Stelle nachprüfen.
- Im Fließtext: „Wissenschaftliches Arbeiten erfordert eine systematische Herangehensweise."¹
- In der Fußnote (Vollbeleg): ¹ Müller, Thomas: Wissenschaftliches Arbeiten im Studium. München: Fachverlag 2023, S. 12.
Bei längeren Zitaten ab etwa drei Zeilen setzt du das Zitat als eingerückten Block ohne Anführungszeichen. Die Fußnotenzahl steht nach dem Blockzitat. Blockzitate solltest du sparsam einsetzen, weil sie den Lesefluss unterbrechen.
Auslassungen und Ergänzungen: Auslassungen kennzeichnest du mit [...]. Eigene Ergänzungen setzt du in eckige Klammern: „Die Methode [der qualitativen Forschung] erfordert..." So bleibt transparent, was Original ist und was du verändert hast.
Paraphrase in der Fußnote
Beim Paraphrasieren gibst du Inhalte in eigenen Worten wieder. Du setzt keine Anführungszeichen, aber die Fußnote ist trotzdem Pflicht. Der Verweis beginnt typischerweise mit „Vgl." (vergleiche), um zu zeigen, dass du sinngemäß wiedergibst und nicht wörtlich zitierst.
- Im Fließtext: Für erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten ist ein strukturiertes Vorgehen entscheidend.²
- In der Fußnote (Kurzbeleg): ² Vgl. Müller 2023, S. 12.
Die Seitenzahl ist auch bei Paraphrasen empfehlenswert. Sie hilft Lesenden, die Stelle nachzuschlagen. Wenn du unsicher bist, ob dein Lehrstuhl sie verlangt, gib sie an. Die strengere Variante ist immer sicher.
Achte darauf, dass deine Paraphrase wirklich eigenständig formuliert ist. Einzelne Wörter auszutauschen reicht nicht. Du solltest den Inhalt mit eigener Satzstruktur wiedergeben. Sonst riskierst du den Vorwurf eines verdeckten Zitats.
- Verweis auf eigene Arbeit: Siehe Kapitel 2.3 dieser Arbeit.
- Verweis auf andere Quelle: Zur Vertiefung vgl. Müller 2023, S. 78–95.
Sonderfälle bei Fußnoten
Diese Fälle tauchen häufig auf und sorgen für Unsicherheit. Die folgenden Lösungen orientieren sich an der deutschen Zitierweise.
Wenn du dieselbe Quelle mehrfach zitierst, nutze ab der zweiten Nennung den Kurzbeleg.
- Erste Nennung: ¹ Müller, Thomas: Wissenschaftliches Arbeiten. München: Fachverlag 2023, S. 45.
- Weitere Nennungen: ³ Müller 2023, S. 52.
Wenn ein Autor mehrere Werke im selben Jahr veröffentlicht hat, unterscheidest du sie mit Kleinbuchstaben.
- Kurzbelege: Müller 2023a, S. 45 und Müller 2023b, S. 12.
- Zuordnung: Üblich ist alphabetisch nach Titel, dein Leitfaden kann abweichen.
Wenn zwei Fußnoten direkt hintereinander auf dieselbe Quelle verweisen, erlauben manche Lehrstühle Abkürzungen.
- Gleiche Seite: ⁴ Ebd. (oder: Ebenda.)
- Andere Seite: ⁵ Ebd., S. 48.
Achtung: Manche Hochschulen lehnen „Ebd." ab. Prüfe die Vorgaben, bevor du diese Abkürzung verwendest.
Webseiten haben oft keine Seitenzahlen. Gib stattdessen Autor, Titel, URL und Abrufdatum an.
⁶ Bundesministerium für Bildung: Digitale Bildung. URL: https://www.bmbf.de/digitale-bildung (Abruf: 15.03.2024).
Wenn mehrere Quellen eine Aussage stützen, führst du sie in einer Fußnote auf, getrennt durch Semikolon.
⁷ Vgl. Müller 2023, S. 45; Schmidt 2022, S. 78; Weber 2021, S. 102.
Wenn du eine Quelle nur aus einem anderen Werk kennst, zitierst du sekundär. Versuche immer, das Original zu beschaffen.
⁸ Meier 2019, S. 34, zitiert nach Müller 2023, S. 45.
Für Rechtsquellen gelten oft eigene Regeln. In juristischen Arbeiten kommen Gesetze und Urteile häufig in ein separates Rechtsquellenverzeichnis, nicht ins Literaturverzeichnis. Prüfe deinen Leitfaden.
- Gesetz: § 242 Abs. 1 BGB.
- Urteil: BGH, Urteil vom 15.03.2023, Az. XII ZR 123/22.
- PDF ohne Seiten: Abschnitt, Kapitel oder Randnummer als Locator angeben.
Typische Fehler bei Fußnoten
- Fundstelle fehlt: Bei direkten Zitaten brauchst du eine Seitenzahl oder einen anderen Locator (Absatz, Randnummer, Kapitel). Lösung: Notiere beim Exzerpieren immer „Nachname Jahr, S. X" oder den passenden Locator.
- Fußnote und Literaturverzeichnis passen nicht zusammen: Jede Quelle in den Fußnoten braucht einen Eintrag im Literaturverzeichnis. Lösung: Suche am Ende jeden Kurzbeleg (Müller 2023) im Literaturverzeichnis. Fehlende Einträge ergänzen, verwaiste löschen.
- Formatierung nicht einheitlich: Mal Vorname ausgeschrieben, mal nur Initiale. Lösung: Lege zu Beginn fest: „Nachname, Vorname" oder „Nachname, V." und halte das Schema in allen Fußnoten durch.
- Vgl. bei direkten Zitaten: Das Kürzel „Vgl." steht nur bei Paraphrasen. Lösung: Wörtliches Zitat = ohne „Vgl." (Müller 2023, S. 45). Sinngemäße Wiedergabe = mit „Vgl." (Vgl. Müller 2023, S. 45).
- Position der Fußnotenzahl unklar: Manche Leitfäden verlangen die Zahl nach dem Satzzeichen („Text."¹), andere davor („Text"¹.). Lösung: Prüfe deinen Leitfaden und halte die Position einheitlich durch.
- Zu lange Fußnoten: Wenn eine Fußnote mehr als drei Sätze umfasst, stört das den Lesefluss. Lösung: Längere Erläuterungen in den Fließtext verschieben oder kürzen.
Nächster Schritt: Hausarbeit fertigstellen
Deine Fußnoten sind korrekt gesetzt, wenn jede Quellenangabe vollständig ist und Format und Stil durchgängig einheitlich sind. Prüfe zum Abschluss, ob alle Fußnoten einen Eintrag im Literaturverzeichnis haben und ob die Angaben übereinstimmen.
Achte auch auf die restliche Formatierung. Die Gliederung sollte logisch aufgebaut sein, Einleitung und Fazit bilden einen runden Rahmen. Falls du Abbildungen verwendest, prüfe das Abbildungsverzeichnis.
Druckfertig machen: Wenn alles geschrieben und korrigiert ist, exportiere dein Dokument als PDF. Kontrolliere dabei, ob die Fußnoten korrekt am Seitenende erscheinen und nicht abgeschnitten werden. Bei BachelorHero kannst du deine Hausarbeit online konfigurieren und drucken lassen.
- Jede Quelle hat einen Eintrag im Literaturverzeichnis (Rechtsquellen je nach Leitfaden separat).
- Jedes direkte Zitat hat eine Fundstelle (Seitenzahl, Absatz, Randnummer oder Kapitel).
- Formatierung ist einheitlich (Vorname, Trennzeichen, Reihenfolge).
- „Ebd." nur verwendet, wenn erlaubt.
- Fußnotenzahl steht an der richtigen Position.
Häufig gestellte Fragen
Wann verwende ich Fußnoten statt Kurzbelege im Text?
Das hängt vom geforderten Zitierstil ab. Die deutsche Zitierweise nutzt Fußnoten, APA und Harvard setzen Kurzbelege im Text. Die Vorgaben deines Lehrstuhls oder die Prüfungsordnung sind maßgeblich.
Muss jede Fußnote im Literaturverzeichnis stehen?
Jede Quellenangabe in den Fußnoten braucht einen Eintrag im Literaturverzeichnis. Ausnahme: Gesetze, Urteile und amtliche Materialien werden je nach Vorgaben in einem eigenen Rechtsquellenverzeichnis aufgeführt. Zusatzinformationen wie Anmerkungen gehören nur in die Fußnote.
Wie zitiere ich einen Sammelband oder Zeitschriftenartikel in Fußnoten?
Sammelband: Autor: Beitragstitel. In: Hrsg. (Hrsg.): Sammelband. Ort: Verlag Jahr, S. X–Y. Zeitschrift: Autor: Artikeltitel. In: Zeitschriftenname Jg. (Jahr), H. X, S. X–Y. Bei Online-Quellen DOI oder URL ergänzen.
Darf ich „a. a. O." oder „op. cit." verwenden?
Diese Abkürzungen sind veraltet und werden von vielen Hochschulen nicht mehr akzeptiert. Die sichere Alternative ist der Kurzbeleg mit Nachname, Jahr und Fundstelle (z. B. Müller 2023, S. 52). Er ist eindeutig und funktioniert auch, wenn du später Absätze verschiebst.
Wie zitiere ich Gesetze, Urteile oder PDFs ohne Seitenzahlen?
Bei Gesetzen nennst du Paragraph, Absatz und Gesetzesname (z. B. § 242 Abs. 1 BGB). Bei Urteilen das Gericht, Datum und Aktenzeichen (z. B. BGH, Urteil vom 15.03.2023, Az. XII ZR 123/22). Bei PDFs ohne Seiten nutze einen anderen Locator: Abschnitt, Kapitel oder Absatznummer. Fehlt jeder Locator, reicht die URL mit Abrufdatum.
Wie viele Fußnoten pro Seite sind normal?
So viele wie nötig, so wenige wie möglich. Die Anzahl hängt von Fach, Textdichte und Dozent ab. Prüfkriterium: Jeder Fremdgedanke muss belegt sein. Zu wenige Fußnoten deuten auf fehlende Belege hin, zu viele können den Lesefluss stören.
Kann ich in Fußnoten auch eigene Kommentare schreiben?
Ja, Fußnoten eignen sich für Zusatzinformationen, die den Fließtext unterbrechen würden. Das können weiterführende Erläuterungen, Querverweise oder kritische Anmerkungen sein. Halte solche Kommentare kurz. Hauptargumente gehören in den Fließtext.
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