Inhaltsverzeichnis
Der Abstract deiner Facharbeit fasst die gesamte Arbeit in wenigen Sätzen zusammen: Thema, Fragestellung, Vorgehen und Ergebnisse. Hier bekommst du eine klare Struktur mit vier Teilen, drei Beispiele für verschiedene Fächer und eine Vorlage zum Kopieren, damit du deinen Abstract direkt schreiben kannst.
Ein Abstract ist die Kurz-Zusammenfassung deiner gesamten Facharbeit inklusive der wichtigsten Ergebnisse.
Aufbau: Kontext, Fragestellung, Methode, Ergebnisse. Länge: ca. 150–250 Wörter (Leitfaden prüfen).
Was ist ein Abstract?
Ein Abstract ist eine kurze Zusammenfassung deiner gesamten Facharbeit. Anders als die Einleitung enthält der Abstract auch die Ergebnisse. Nach dem Lesen weiß jemand, worum es geht, wie du vorgegangen bist und was du herausgefunden hast, ohne die ganze Arbeit lesen zu müssen.
Der Abstract steht für sich allein. Er ist so geschrieben, dass er auch ohne den Rest der Arbeit verständlich ist. In wissenschaftlichen Arbeiten hilft er Lesenden zu entscheiden, ob die Arbeit für sie relevant ist. Bei Facharbeiten zeigt er deiner Lehrkraft, dass du deine Arbeit auf den Punkt bringen kannst.
Ob deine Schule einen Abstract verlangt, hängt vom Leitfaden ab. Manche Schulen setzen ihn voraus, andere nicht. Wenn keine Pflicht besteht, kann ein Abstract dennoch positiv auffallen. Frag im Zweifel deine Lehrkraft, ob ein Abstract gewünscht ist.
Abstract Facharbeit: Aufbau in vier Teilen
Der Aufbau des Abstracts folgt einer bewährten Struktur. Jeder der vier Teile beantwortet eine zentrale Frage. Die Reihenfolge führt Lesende logisch durch deine Arbeit, vom Thema bis zum Ergebnis.
Du erklärst in einem bis zwei Sätzen, worum es geht und warum das Thema relevant ist.
Beispiel: „Die Nutzung sozialer Medien unter Jugendlichen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Dabei ist unklar, wie sich diese Nutzung auf das Schlafverhalten auswirkt."
Stolperstelle: Zu allgemein starten. Vermeide Sätze wie „Social Media ist heute überall präsent". Nenne direkt dein konkretes Thema.
Du nennst die zentrale Frage oder das Ziel deiner Arbeit.
Beispiel: „Diese Arbeit untersucht, ob intensive Social-Media-Nutzung am Abend die Einschlafzeit bei Jugendlichen verlängert."
Stolperstelle: Keine klare Frage formulieren. Im Abstract muss sofort erkennbar sein, was du herausfinden wolltest.
Du beschreibst kurz, wie du vorgegangen bist.
Bei einer Umfrage: „Dazu wurden 30 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe zu ihrem Medienverhalten und Schlafverhalten befragt."
Bei einer Analyse: „Die Untersuchung basiert auf der Analyse von drei ausgewählten Quellen aus den Jahren 2020 bis 2024."
Stolperstelle: Zu viele Details. Meist reicht ein Satz zur Methode, bei komplexeren Arbeiten auch zwei. Die ausführliche Beschreibung gehört in den Hauptteil.
Du nennst die wichtigsten Ergebnisse oder Erkenntnisse deiner Arbeit. Bei empirischen Arbeiten sind das Messergebnisse, bei theoretischen Arbeiten deine zentralen Schlussfolgerungen.
Empirisch: „Die Ergebnisse zeigen, dass Jugendliche mit mehr als zwei Stunden abendlicher Bildschirmzeit durchschnittlich 25 Minuten länger zum Einschlafen brauchen."
Theoretisch: „Die Analyse zeigt, dass drei zentrale Motive die Figurenentwicklung prägen. Besonders das Motiv der Isolation erweist sich als durchgängig."
Stolperstelle: Ergebnisse weglassen. Im Gegensatz zur Einleitung nennt der Abstract die Ergebnisse. Das ist der wichtigste Unterschied.
Abstract Facharbeit Beispiel
Hier siehst du drei konkrete Beispiele für verschiedene Fächer. Achte darauf, wie jedes Beispiel alle vier Teile enthält: Kontext, Fragestellung, Methode, Ergebnisse. Bei längeren Facharbeiten kannst du jeden Teil etwas ausführlicher gestalten.
Propaganda war ein zentrales Instrument der Nationalsozialisten, um ihre Ideologie zu verbreiten. Besonders Plakate erreichten ein breites Publikum im Alltag. Diese Arbeit untersuchte, welche visuellen Mittel in NS-Propagandaplakaten eingesetzt wurden, um Feindbilder zu transportieren. Dazu wurden drei ausgewählte Plakate aus den Jahren 1933 bis 1939 analysiert. Die Analyse zeigte, dass wiederkehrende Farbschemata, übertriebene Körperdarstellungen und symbolische Bildkompositionen systematisch eingesetzt wurden, um Feindgruppen zu entmenschlichen. Die Plakate folgten dabei einem erkennbaren visuellen Muster, das auf emotionale Wirkung statt auf sachliche Information zielte.
Pflanzen reagieren unterschiedlich auf verschiedene Lichtfarben, was für die Landwirtschaft und den Gartenbau von praktischer Bedeutung ist. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob Kressekeimlinge unter rotem Licht schneller wachsen als unter blauem Licht. Dazu wird ein Experiment mit drei Versuchsgruppen durchgeführt und das Wachstum über sieben Tage dokumentiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Keimlinge unter rotem Licht im Durchschnitt 15 Prozent mehr Längenwachstum aufweisen als unter blauem Licht. Die Kontrollgruppe unter weißem Licht liegt zwischen beiden Werten. Die Hypothese lässt sich damit bestätigen.
Franz Kafkas Erzählung „Die Verwandlung" gilt als eines der bedeutendsten Werke der deutschsprachigen Literatur. Die Hauptfigur Gregor Samsa ist nach ihrer Verwandlung von Familie und Außenwelt isoliert. Diese Arbeit fragt, wie Kafka das Motiv der Einsamkeit literarisch gestaltet. Die Analyse konzentriert sich auf die Darstellung von Raum und Kommunikation in der Erzählung. Die Untersuchung ergibt, dass Kafka Einsamkeit vor allem durch räumliche Begrenzung und das Scheitern sprachlicher Verständigung inszeniert. Gregors Zimmer wird zum Symbol seiner Isolation, während die zunehmende Sprachlosigkeit seinen sozialen Tod vorwegnimmt.
Jedes Beispiel hat etwa 100 bis 130 Wörter. Das kann als grobe Orientierung für eine Facharbeit von 10 bis 12 Seiten dienen, variiert aber stark je nach Formatvorgaben, Schriftgröße und Leitfaden deiner Schule. Bei umfangreicheren Arbeiten kannst du die Ergebnisse ausführlicher beschreiben oder den Kontext vertiefen.
Vorlage und Formulierungshilfen
Mit dieser Vorlage kannst du deinen Abstract Schritt für Schritt aufbauen. Ersetze die Platzhalter in eckigen Klammern durch deine eigenen Inhalte. Die Struktur funktioniert für alle Fächer. Schreibe den Abstract als zusammenhängenden Fließtext, meist in einem Absatz. Manche Leitfäden erlauben zwei sehr kurze Absätze. Vermeide Aufzählungen und Zwischenüberschriften.
Teil 1 – Kontext:
[Thema] ist ein Aspekt, der [Relevanz oder Aktualität]. [Optional: Ein zweiter Satz, der das Thema
eingrenzt].
Teil 2 – Fragestellung:
Diese Arbeit untersucht, [Leitfrage als indirekter Fragesatz]. Alternativ: Die zentrale Frage lautet:
[Leitfrage als direkter Fragesatz]?
Teil 3 – Methode:
Dazu werden [Quellen/Daten/Experimente] [analysiert/ausgewertet/durchgeführt].
Teil 4 – Ergebnisse:
Die Ergebnisse zeigen, dass [zentrale Erkenntnis]. [Optional: Ein zweiter Satz mit einer weiteren
Erkenntnis oder Einschränkung].
Hinweis: Die Teil-Labels sind nur zur Orientierung. Im finalen Abstract stehen keine Zwischenüberschriften – formuliere alles als zusammenhängenden Fließtext.
Starter-Phrasen für jeden Teil: Wenn du vor einem leeren Dokument sitzt, helfen dir diese Formulierungen beim Einstieg.
Kontext: „[Thema] gewinnt zunehmend an Bedeutung…" · „In den letzten Jahren ist [Phänomen] verstärkt in den Fokus gerückt…" · „[Thema] ist ein Aspekt, der…"
Fragestellung: „Diese Arbeit untersucht, ob/wie/inwiefern…" · „Die zentrale Frage lautet:…" · „Ziel der Arbeit ist es, … zu klären."
Methode: „Dazu werden … analysiert/ausgewertet." · „Die Untersuchung basiert auf…" · „Grundlage der Analyse bilden…"
Ergebnisse (empirisch): „Die Ergebnisse zeigen, dass…" · „Die Messung ergab…" · „Es konnte nachgewiesen werden, dass…" · Bei Einschränkungen: „Im Rahmen dieser Arbeit lässt sich … nicht eindeutig belegen."
Ergebnisse (theoretisch): „Die Analyse zeigt, dass…" · „Es lassen sich drei zentrale Gründe ableiten…" · „Die Auswertung der Quellen legt nahe, dass…" · „Die Untersuchung ergibt, dass…"
Ausgefülltes Muster:
Der Klimawandel verändert lokale Ökosysteme weltweit. Besonders Feuchtgebiete sind von steigenden Temperaturen betroffen. Diese Arbeit untersucht, wie sich der Temperaturanstieg auf die Artenvielfalt in einem regionalen Feuchtgebiet auswirkt. Dazu werden Beobachtungsdaten aus den Jahren 2015 bis 2024 ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Anzahl der beobachteten Vogelarten im Untersuchungszeitraum um 18 Prozent zurückgegangen ist. Besonders wärmeempfindliche Arten wurden seltener gesichtet, während einige wärmetolerante Arten häufiger auftraten.
Stil, Zeitform und Perspektive
Der Abstract folgt bestimmten Stilregeln, die je nach Schule variieren können. Die wichtigsten Punkte: Der Abstract ist ein zusammenhängender Fließtext ohne Aufzählungen oder Zwischenüberschriften. In der Regel enthält er keine Zitate, keine Quellenverweise und keine Verweise auf Kapitel oder Abbildungen (Leitfaden-Vorgaben haben Vorrang). Alles, was im Abstract steht, muss auch in der Arbeit vorkommen. Meist wird der Abstract in einem Absatz geschrieben. Manche Leitfäden erlauben zwei sehr kurze Absätze, etwa wenn du Kontext/Fragestellung von Methode/Ergebnissen trennen möchtest.
Zeitform: Für abgeschlossene Untersuchungen ist das Präteritum oder Perfekt üblich („Die Analyse zeigte…", „Es wurde festgestellt…"). Manche Fächer und Schulen bevorzugen das Präsens („Die Ergebnisse zeigen…"). Beide Varianten sind korrekt. Manche Leitfäden erlauben auch eine systematische Mischung, etwa Methode im Präteritum und Ergebnisse im Präsens. Wichtig ist, dass du ein konsistentes Schema durchziehst und nicht zufällig zwischen den Zeitformen wechselst. Hier zwei direkt kopierbare Mini-Muster:
[Thema] war ein Aspekt, der [Relevanz]. Diese Arbeit untersuchte, [Leitfrage]. Dazu wurden [Quellen/Daten] analysiert. Die Ergebnisse zeigten, dass [Erkenntnis]. [Optional: Einschränkung oder zweite Erkenntnis].
[Thema] ist ein Aspekt, der [Relevanz]. Diese Arbeit untersucht, [Leitfrage]. Dazu werden [Quellen/Daten] analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass [Erkenntnis]. [Optional: Einschränkung oder zweite Erkenntnis].
Perspektive: Die meisten Schulen erwarten einen unpersönlichen Stil. Statt „Ich untersuche…" schreibst du „Diese Arbeit untersucht…" oder „Die vorliegende Arbeit analysiert…". In manchen naturwissenschaftlichen Fächern ist die Ich-Form akzeptiert. Wenn dein Leitfaden keine Vorgabe macht, wähle die unpersönliche Variante, sie wirkt in der Regel sachlicher.
Beispiel für Stilverbesserung: Schwächer: „Ich habe herausgefunden, dass Social Media schlecht für den Schlaf ist." Besser: „Die Ergebnisse zeigen, dass intensive Social-Media-Nutzung am Abend die Einschlafzeit verlängert." Die zweite Variante ist präziser, unpersönlich und nennt konkret, was untersucht wurde.
Schreibe den Abstract zuletzt. Erst wenn Hauptteil und Fazit fertig sind, kennst du deine Ergebnisse und kannst die Arbeit präzise zusammenfassen. Ein vorher geschriebener Abstract passt oft nicht zum tatsächlichen Inhalt.
Abstract Facharbeit: Länge und Umfang
Der Abstract umfasst als grobe Orientierung 150 bis 250 Wörter. Bei kürzeren Facharbeiten mit 8 bis 10 Seiten reichen oft 100 bis 150 Wörter. Diese Richtwerte sind Orientierungshilfen, keine festen Regeln. Die Vorgaben deiner Schule haben immer Vorrang.
150 bis 200 Wörter entsprechen bei Standardformatierung (12 Punkt Schriftgröße, 1,5 Zeilenabstand) ungefähr einer halben Seite. Die exakte Zahl variiert je nach Schriftart und Seitenrändern. Wichtiger als eine bestimmte Wortzahl ist, dass der Abstract seine Funktion erfüllt: die gesamte Arbeit verständlich und vollständig zusammenfassen.
Ein zu kurzer Abstract wirkt unvollständig. Ein zu langer Abstract verfehlt seinen Zweck als Kurzüberblick. Wenn du merklich über 250 Wörter kommst, kürze bei den Details, nicht bei den Kerninformationen. Der Abstract soll informieren, nicht erschöpfend erklären.
Abstract, Einleitung, Fazit: Abgrenzung
Abstract, Einleitung und Fazit haben unterschiedliche Funktionen und werden oft verwechselt. Der Abstract steht vor der Arbeit und fasst alles zusammen, inklusive Ergebnisse. Die Einleitung führt ins Thema ein, nennt aber keine Ergebnisse. Das Fazit steht am Ende und wertet die Ergebnisse aus.
Abstract vs. Einleitung: Die Einleitung ist Teil des Fließtextes und macht neugierig auf den Hauptteil. Sie stellt die Leitfrage vor und beschreibt den Aufbau, verrät aber nicht, was du herausgefunden hast. Der Abstract steht außerhalb des Textes. Wer nur den Abstract liest, kennt bereits Thema, Frage, Vorgehen und Ergebnis.
Abstract vs. Fazit: Das Fazit steht am Ende der Arbeit, ist Teil des Fließtextes und beantwortet die Leitfrage ausführlich. Es ordnet die Ergebnisse ein, reflektiert Grenzen der Arbeit und gibt eventuell einen Ausblick. Der Abstract nennt die Ergebnisse nur komprimiert in ein bis zwei Sätzen, ohne Reflexion oder Ausblick.
Abstract vs. Zusammenfassung: Manche Schulen verwenden den Begriff „Zusammenfassung" synonym zu „Abstract". Andere meinen damit einen längeren Text am Ende der Arbeit, der die Ergebnisse rekapituliert, ähnlich wie ein ausführliches Fazit. Prüfe im Leitfaden deiner Schule, welcher Begriff erwartet wird und wo der Text stehen soll: vorne (Abstract) oder hinten (Zusammenfassung/Fazit).
Typische Fehler und wie du sie behebst
- Ergebnisse weglassen: Der häufigste Fehler. Viele schreiben den Abstract wie eine zweite Einleitung und vergessen die Ergebnisse. Ohne Ergebnisse ist es kein Abstract, sondern eine Themenbeschreibung. Fix: Ergänze am Ende ein bis zwei Sätze, die mit „Die Ergebnisse zeigen, dass…" oder „Die Analyse ergibt…" beginnen.
- Zu viele Details: Der Abstract soll zusammenfassen, nicht erklären. Methodische Details, Definitionen oder ausführliche Begründungen gehören in den Hauptteil. Fix: Kürze jeden Teil auf maximal zwei Sätze. Streiche Erklärungen, die für das Verständnis nicht zwingend nötig sind.
- Neue Informationen einfügen: Der Abstract fasst zusammen, was in der Arbeit steht. Informationen, die nur im Abstract vorkommen, irritieren. Fix: Prüfe jeden Satz: Steht das auch im Haupttext? Wenn nein, streiche es oder ergänze es in der Arbeit.
- Verweise und Zitate: In der Regel werden im Abstract keine Quellen zitiert und keine Verweise auf Kapitel oder Abbildungen gemacht (Leitfaden-Vorgaben prüfen). Fix: Ersetze „Wie in Kapitel 3 gezeigt wird…" durch eine direkte Aussage: „Die Analyse zeigt…". Entferne alle Fußnoten und Quellenangaben.
- Inkonsistente Zeitform: Manche Abstracts wechseln zwischen Präsens und Präteritum. Das wirkt unsauber. Fix: Lies den Abstract durch und markiere alle Verben. Entscheide dich für eine Zeitform und passe die anderen an.
Nächster Schritt: Abstract finalisieren
Lies den Abstract einmal laut vor. Klingt er flüssig? Wiederholen sich Wörter zu oft? Ein guter Abstract liest sich wie ein zusammenhängender Text, nicht wie eine Checkliste. Wenn etwas holprig klingt, formuliere den Satz um oder verbinde zwei kurze Sätze zu einem längeren.
Prüfe die Platzierung: Der Abstract steht üblicherweise nach dem Deckblatt und vor dem Inhaltsverzeichnis. Er erhält oft keine Seitenzahl oder wird mit römischen Ziffern nummeriert. Manche Schulen haben andere Vorgaben. Der Leitfaden deiner Schule ist maßgeblich.
Nach dem Abstract geht es an die Formatierung. Prüfe Deckblatt, Literaturverzeichnis und Selbstständigkeitserklärung. Exportiere dein Dokument als PDF und kontrolliere Seitenränder, Schriftgröße und Seitennummerierung. Wenn alles stimmt, ist deine Facharbeit abgabebereit.
Häufig gestellte Fragen
Ist ein Abstract bei der Facharbeit Pflicht?
Das hängt von deiner Schule ab. Manche Schulen verlangen einen Abstract, andere nicht. Prüfe den Leitfaden deiner Schule oder frag deine Lehrkraft. Wenn keine Vorgabe existiert, kann ein Abstract dennoch positiv auffallen.
Wie lang sollte der Abstract einer Facharbeit sein?
Als grobe Orientierung gelten 150 bis 250 Wörter. Bei kürzeren Arbeiten (8–10 Seiten) reichen oft 100 bis 150 Wörter. Wichtiger als eine exakte Wortzahl ist, dass alle vier Teile enthalten sind. Details findest du im Abschnitt „Länge und Umfang".
Wo steht der Abstract in der Facharbeit?
Der Abstract steht üblicherweise nach dem Deckblatt und vor dem Inhaltsverzeichnis. Manche Schulen platzieren ihn auch nach dem Inhaltsverzeichnis. Er erhält oft keine Seitenzahl oder wird mit römischen Ziffern nummeriert. Prüfe die Vorgaben deiner Schule.
Was schreibe ich als „Ergebnisse", wenn ich keine Messdaten habe?
Bei theoretischen Arbeiten formulierst du deine Erkenntnisse: „Die Analyse zeigt, dass…" oder „Es lassen sich drei zentrale Gründe ableiten…". Wichtig ist, dass du eine Antwort auf deine Leitfrage gibst, auch wenn sie keine Zahlen enthält.
Was gehört NICHT in den Abstract?
In der Regel nicht: Zitate und Quellenverweise, Verweise auf Kapitel, persönliche Meinungen, neue Informationen, die nicht in der Arbeit stehen, und ausführliche Definitionen. Der Abstract fasst zusammen, erklärt aber nicht. Prüfe deinen Leitfaden für abweichende Vorgaben.
Darf ich im Abstract „ich" oder „wir" schreiben?
Die meisten Schulen bevorzugen einen unpersönlichen Stil: „Diese Arbeit untersucht…" statt „Ich untersuche…". In manchen Fächern ist die Ich-Form akzeptiert. Wenn du unsicher bist, formuliere neutral oder frag deine Lehrkraft. Wichtig ist Konsistenz im gesamten Abstract.
Muss der Abstract auf Deutsch oder Englisch sein?
Bei deutschsprachigen Facharbeiten ist der Abstract normalerweise auf Deutsch. Manche Schulen verlangen zusätzlich eine englische Version, andere lassen dir die Wahl. Prüfe den Leitfaden. Ein englischer Abstract kann sinnvoll sein, wenn dein Thema internationale Relevanz hat.
Darf ich im Abstract Abkürzungen und Fachbegriffe verwenden?
Verwende nur allgemein bekannte Abkürzungen oder führe sie bei der ersten Nennung ein. Fachbegriffe sind erlaubt, wenn sie für dein Thema zentral sind. Der Abstract soll aber auch für fachfremde Lesende verständlich sein. Im Zweifel: weniger Fachjargon, mehr Klarheit.
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